Archiv für März 2008

Die eigenen 4 Wände und ein Dach über dem Kopf

Montag, 31. März 2008 (Claudi)

Heute standen wir tatsächlich das erste Mal in den “eigenen” 4 Wänden (oder eigentlich wohl eher denen der Bank) und hatten ein Dach über dem Kopf, denn beide Keller wurden heute vollständig aufgerichtet. Es war schon begeisternd, einen Raum, der bisher nur auf dem Papier Bestand hatte, nun auch wirklich zu betreten! Zum Glück hat sich die inzwischen öfter gehegte Befürchtung, dass alles “sooo klein” wird nun doch nicht bestätigt :-)

Unsere Garage und die Terrasse oben drauf werden sicher mal richtig klasse – leider kam ich erst auf der Baustelle an, als unser Keller schon komplett aufgebaut war. Dafür konnte ich fasziniert den anderen Keller bei seiner Entstehung von “nicht vorhanden” bis “fertig” beobachten.

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Sylvis Atelierfenster schwebt ein:

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Sylvis und Stefans Keller – die Waschküche steht schon:

keller_sy_st.jpg

Technikraumwand kommt an (erkennt man an den Luftkanälen):

wand-schwebt-ein.jpg

Kellerakrobaten unter sich – unglaublich, wie die da herumturnen!

kellerbauer_akrobat.jpg

Ich hab’ immerhin auch mal was gearbeitet und von dem bisschen “Strasse fegen” und “Dreck wegschaufeln” jetzt schon Ansätze von Schwielen (das wird ja noch lustig, wenn’s mal um ernsthafte Arbeit geht!). Bisher hatte das Fegen Stefan erledigt – wird Zeit, dass wir uns auch mal selbst einen Baustellenbesen, eine Schaufel und einen Eimer organisieren!

claudi_fegt.jpg

Gegensprechanlage eingeweiht

Samstag, 29. März 2008 (Claudi)

Das “fachkundige” Abnahmeteam bei der Inspektion der Baugrube:

baugrube.jpg

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Die zukünftigen Wände und Türen sind bereits eingezeichnet, haben aber nix mit den auf den ersten Blick wahllos verteilt wirkenden Dielen zu tun, die man oben im Bild sieht.

Die bei Sylvi und Stefan installierte Haustechnik kam heute ebenfalls schon mal auf den Prüfstand: Sylvi öffnete die Abdeckung eines in der Bodenplatte versenkten Rohres (1) und spähte hinein ” da ist aber viel Dreck…..” sprach’s und machte einen Riesensatz rückwärts, als ihr ein “Bööööööh” aus dem Rohr entgegenschallte. Stefan, der sich hinter Sylvi am Grubenrand befand, hatte sich am anderen Ende des Rohres (2) postiert und lauthals “hineingeböht” – das Ergebnis war äusserst beeindruckend :-)
Eigentlich handelt es sich bei der Konstruktion um die externe Zuluft für den Ofen im Atelierkeller…

kaminzuluft.jpg

So soll’s mal aussehen!

Samstag, 29. März 2008 (Jörg)

Die Aufgabenstellung schien einfach: Norman interessierte sich für unseren Grundriss, sollte ja eine einfach zu lösende Aufgabe sein. Bei Durchsicht der Pläne ergaben sich aber dann diverse Probleme:

Entweder waren die Pläne viel zu alt und es stimmte einfach gar nichts mehr, andere waren mit technischen Details überfrachtet, so dass man überhaupt kein “Raumgefühl” mehr hatte, wieder andere schlichtweg zu groß für meinen Scanner.

Ich hab’ mich dann für eine 3D-Ansicht entschieden, die ich mit einer Homeplanning-Software erstellt hab’, was ich für den besten Kompromiss halte. Die Software produziert bei diesen 3D-Ansichten zwar einige Grafik-Bugs aber ich denke, man kann sich trotzdem ganz gut vorstellen, wie es mal werden soll.

EG:

Erdgeschoss

DG:

Dachgeschoss

Schilder und andere Materialien finden den Weg zu uns

Samstag, 29. März 2008 (Claudi)

Sylvi und Stefan waren heute schon unterwegs, um die Schilder für die halbseitige Strassensperrung am Montag abzuholen und wir besitzen inzwischen unsere Soleleitung für den Garten. Am Montag kommt dann die 500m Kabeltrommel für die EDV dazu und der Wärmetauscher befindet sich auch schon auf dem Postweg. Unser Mini-Keller ist defintiv an seinen Grenzen angekommen, da wir schon diverse Kartons für den Umzug gesammelt haben. Zum Glück dürfen wir bei Jörgs Mom auch was einlagern!

Nachher steht noch eine gemeinschaftliche Baustelleninspektion mit Kaddi zusammen an – da kann Sie schonmal schauen, wo sie in naher Zukunft ein wenig “Freizeit” mit Birgit zusammen verbringen darf :-)

Ich überlege, ob ich das Thema Spachteln nicht vielleicht als “SPA-Wochenende” anpreisen soll – damit verbindet man doch viel eher Wellness als Arbeit ;-)

Herzlichen Dank an Petrus

Freitag, 28. März 2008 (Claudi)

Wie bisher immer ist das Wetter wieder zur rechten Zeit auf unserer Seite, deshalb sei hier die Vorhersage festgehalten:

wettervorhersage.jpg

Es war schon um 06:00 Uhr morgens abzusehen, dass es herrlich wird. Blauer Himmel und strahlende Sonne und nur 1 Grad Minus – also die besten Voraussetzungen für die Bodenplatte.

Nachmittags konnte ich mich rechtzeitig von meinen Kollegen verabschieden, um ab Stammheim hinter einem orangen Betonmischer herzuschleichen. Einerseits etwas angeödet ob des langsamen Vorankommens, andererseits in der Hoffnung lebend, dass das “unser Betonmischer” sein könnte blieb ich ich brav in seinem Gefolge.

Tatsächlich – er bog zu uns ab und ich konnte noch die allerletzte Fuhre Beton auf ein Foto bannen:

beton1.jpg

Man stelle sich hier zukünftig eine Garage vor (also ins Haus integriert)

beton2.jpg

Mit einer Art Vibrator wird der Beton nochmal “durchgewurschtelt” und anschliessend mit einer Art Schneeschaufel (nur flach) glattgezogen, bzw. eher glatt”gewackelt”

beton3.jpg

Wenn die Sonne scheint, kann ich gegen Abend wg. des Gegenlichtes nur unter der idyllischen Tanne hervor das fertige Werk fotografieren:

bodenplatte_fertig.jpg

Langsam gewöhne ich mich übrigens an meine Rolle als “fotografierender Baustellen-Tourist”.

Vorbereitung Bodenplatte

Donnerstag, 27. März 2008 (Claudi)

Heute sieht man eindeutig, dass die Kellerbauer nicht nur vespern, sondern auch arbeiten können! Die Vorbereitungen für das Gießen der Bodenplatte (morgen) laufen auf Hochtouren:

vorbereitung-bodenplatte.jpg

Irgendwie kommt mir das gerade alles sehr klein vor (wiedermal). Aber von anderen Bauherren hört man auch, das je nach Bauphase alles entweder sehr groß oder arg klein wirkt. Hoffe, wir bleiben am Ende nicht im Stadium “arg klein” stecken!

glatte-wande.jpg

Was man an diesem Bild prima erkennen kann, sind die superordentlichen Grubenwände. Da könnte man ja fast schon so drin wohnen :-). Wir haben auch anderen Baugruben inspiziert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir durchaus einen hervorragenden Aushubler gefunden haben! In anderen Gruben bröselten die Wände großflächig ab, weil sie eben nicht gleichmässig schräg und eben waren, sondern gewölbte Bäuche hatten, die dann einfach abgefallen sind (wäre schön, wenn das auch mit echten Bäuchen ging – grins).

Vorne rechts im Bild sieht man übrigens nicht die Reste einer überdimensionalen Pizza-Service-Lieferung, sondern Teile des Dämmmaterials, mit dem nachts unser Bauwasseranschluss eingepackt wird.

Für mich geht’s heute Abend ab ins Bauzentrum, ich höre mir was zum Thema Abdichtung an “Kellerwände und Balkone optimal abdichten und vor Feuchtigkeit schützen”.

Wäre schön, wenn ich daraus auch Erkenntnisse für unser Garagendach, das später mal mit als Terrasse dienen soll, gewinnen könnte. Ich hoffe nicht, dass es eine reine Werbeveranstaltung der Firma wird, die das entsprechende Material verscherbelt.

Ergebnis Bodengutachten

Mittwoch, 26. März 2008 (Claudi)

Gleich vorweg: für einen Fachmann (oder Sylvi) liest sich das Protokoll sicher ganz normal, aber mein laienhaftes Verständnis von Geologie hatte zur Folge, das ich mich an der Lektüre, die ich soeben zu später Stunde noch aus dem Briefkasten fischte, sehr ergötzt habe. Den Originalausschnitt zitiere ich nicht, denn der Verfasser des Protokolls weist ausdrücklich daraufhin, das auch auszugsweise Vervielfältigung des Berichtes der Zustimmung des Verfassers bedürfen.

Zusammengefasst ergab sich aber sinngemäß, dass wir unter “weichplastischem Schluff aus Resten des Lettenkeupers” leiden.

Aha :-)

Die Kellerbauer sind da

Mittwoch, 26. März 2008 (Claudi)

Da alle vier Häuslesbauer arbeiten mussten, habe ich meine Arbeitsstätte heute früher verlassen. Wir versuchen es möglichst so einzurichten, dass jeden Tag wenigstens einer von uns tagsüber mal auf der Baustelle vorbeischaut. Wenn es etwas zu klären gibt, ist ein direkter Ansprechpartner vor Ort immer besser als ein Telefonat, vor allem wenn es darum geht, eine Entscheidung zu treffen, die auch finanzielle Konsequenzen mit sich bringt – ich sage nur “integrierte Lehmgrube”! Ein “selbstgesehener” festgefahrener Lastwagen und ein einsinkender Bagger sprechen eine deutlichere Sprache als die fernmündliche Information “auf der Bausohle befindet sich eine Lehmschicht, das ist nicht gut”.

A propos Lehmgrube: ich habe eine zweite entdeckt! Sie bildet sich gerade im Fußraum des Autos und wird mit jedem Baustellenbesuch größer – das scheint ansteckend zu sein ;-)

Ansonsten hat sich heute bisher nicht viel spektakuläres ereignet – ein paar Rohre lagen in der Grube verteilt und Dielenbretter waren abgeladen. Die Kellerbauer saßen gerade bei einem feudalen Vesper in ihrem Auto und ich kam mir mit meinen Butterbrezeln schon recht langweilig vor angesichts der aufgetürmten Tomätchen, Radieschen, Salami, etc. Hoffentlich bauen sie unseren Keller so liebevoll, wie sie ihr Vesper richten, dann bin ich völlig unbesorgt! :-)

Die Baustelle füllt sich

Dienstag, 25. März 2008 (Claudi)

Standardmässig führt mich mein Heimweg von der Arbeit seit letzter Woche natürlich nun jeden Abend an unserer Baustelle vorbei. Heute waren zwar keine Arbeiten angekündigt, es hat sich aber trotzdem was getan! Zu unserem froschgrünen Kermit hat sich nun ein himmelblau bis türkis gekleidetes Bauklohäuschen gesellt und unten in der Grube steht ein orangeroter “Spielzeugbagger” – zumindest verglichen mit dem, der bisher dort gewerkelt hat. Welch ein Farbenspiel erfreut das Auge des Betrachters :-)

Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei und mit dem Handy kam kein gutes Bild zustande, was aber nicht zwingend am Handy liegen muss. Ich glaube, ich habe damit überhaupt noch nie ein Bild gemacht und auch “keinen Plan”, wo man da die Einstellungen ändern kann. Kann man überhaupt? Ansonsten hat’s heute nochmal gut geschneit, wollen hoffen, dass das den morgen geplanten Arbeiten nicht zum Verhängnis wird.

Ausserdem haben wir festgestellt, dass wir für die Kellerdämmung und die Lichtschächte gar nicht sooo arg viel Zeit haben, deshalb überlegen wir gerade, dass wir evtl. am 5. April das Material holen und uns dann endlich selbst in die aktive Phase des Heimwerkertums begeben. Licht- und Luftschächte müssen wir auch noch bestellen.

Jörg hat heute den Schlauch für die Soleleitung besorgt und ich habe mich durch ein paar Homeway-Kabelanbieter telefoniert. Sehr erstaunliche Preisunterschiede habe ich zu Tage gefördert, obwohl ja angeblich alle schon einen “guten Preis” gemacht haben. Der billigste Anbieter verlangt gerade mal die Hälfte vom teuersten!

Ausblicke

Dienstag, 25. März 2008 (Claudi)

Noch sieht es mit Blick ins Neubaugebiet so aus:

noch_aussicht_gen_osten.jpg