Archiv für März 2008

Kommentarfunktion

Montag, 24. März 2008 (Jörg)

Hallo liebe Blogleser,

ab sofort ist es auch möglich, bei den Artikeln unter “Allgemeines” Kommentare zu hinterlassen. Btw: Wir freuen uns über Lob, Kritik, Tipps und auch Erfahrungen anderer Bauherren. Da wir es unseren Besuchern so einfach wie möglich machen wollten, ist zum Kommentieren nicht mal eine Anmeldung erforderlich, allerdings kann es dadurch auch mal passieren, dass Euer Kommentar nicht sofort zu sehen ist, weil er im Spam-Filter hängen geblieben ist.

Zum Thema E-Mail-Adresse bei den Kommentaren: Die eingegebene E-Mail-Adresse wird keinesfalls veröffentlicht oder an Dritte weitergereicht und ist nur für die Bauherren sichtbar. Sie ist aber hilfreich, wenn Ihr zu Eurem Kommentar persönliche Kontaktaufnahme wünscht oder für uns, um unsere Bekannten aus den Kommentaren zu identifizieren. Wir haben da z.B. schon einen netten Kommentar von “Claudi”, wissen aber nicht 100%ig von welcher, da wir mindestens 4 zur Auswahl haben ;-)

Wir wünschen Euch viel Spaß beim weiteren Bloglesen (und Kommentieren).

Wie geht es nach Ostern weiter?

Sonntag, 23. März 2008 (Claudi)

In der kommenden Woche muss das Schnurgerüst für den Keller eingemessen und erstellt werden. Anschliessend wird die Bodenplatte gegossen. In der Woche darauf werden die Kellerwände gestellt. Hoffentlich nicht so: bauarbeiter-mit-kran.gif

Am Montag in einer Woche ist dafür eine halbseitige Strassensperre nötig, um die sich Stefan im Vorfeld schon intensiv kümmern durfte. Vmtl. kriegen das LRA und die Gemeinde schon eine Krise, wenn es um unsere Baustelle geht: zuerst stand der Termin für Montag fest – dann kam die “Lehmgrube” dazwischen und es hieß: alles einen Tag später! Also hat Stefan die ganze Maschinerie in Gang gesetzt, um den Termin zu verlegen. Es ist ja nicht so, dass man einfach ein paar Schilder aufstellt und gut, sondern das muss alles beim LRA beantragt und genehmigt werden, die Gemeinde muss informiert und die Schilder organisiert werden, etc.

Kaum war die Verlegung allen Beteiligten kundgetan hiess es “Kommando zurück”, es wird beim Keller auch eine Samstagsschicht eingelegt, damit der alte Termin gehalten werden kann. OK – wieder zurückgerudert. Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn an solchen Terminänderungen nicht immer ein ganzer Rattenschwanz an Folgen hinge. Letztlich hat ja aber nun der Aushubler die fehlende Zeit selbst wieder aufgeholt und es ist alles wieder genaus so, wie es von Anfang an geplant war. Wie oft uns das wohl noch passieren wird? Ein gutes hat die Sache, denn nun kann Stefan wieder die offizielle Aufsicht für die Straßensperrung übernehmen, was einen Tag später aufgrund des Dienstplanes nicht gegangen wäre.

Mit dem Wetter haben wir bisher großes Glück gehabt: die Vorhersage war stets schlechter, als die Realität. Der österliche Wintereinbruch mit Kälte und ordentlich Schnee in unserer zukünftigen Heimat kam für uns genau zur rechten Zeit: früher wäre schlecht gewesen und später natürlich erst recht, denn der Beton soll ja trocknen und nicht festfrieren ;-)

Die weiteren Aussichten sind aus heutiger Sicht zwar eher regnerisch, aber tendenziell gehen immerhin die Temperaturen wieder nach oben.

Baustellenbesichtigung am Ostersamstag

Samstag, 22. März 2008 (Jörg)

Schwiegermama hatte sich angekündigt, am Samstag mal auf der Baustelle vorbeizuschauen. Sonst findet sie nur selten den Weg aus dem Schwarzwald zu uns, aber wenn’s ein großes Loch zu besichtigen gibt, nimmt man schon mal die Mühe auf sich. ;-)

Eigentlich war es so geplant, dass sie uns kurz anruft, bevor sie losfährt, und wir uns dann auf der Baustelle treffen. Als dann bei Claudi das Handy klingelte, war sie dann aber schon vor Ort. Dummerweise war Claudi grad mit Sylvie in der völlig anderen Richtung spazieren, so haben die beiden mich angerufen, ich soll sie abholen.

Als die zwei ins Auto stiegen, hätte man meinen können, sie kämen gerade erst von der Baustelle, so sahen zumindest ihre Schuhe aus. Die beiden waren querfeldein gelaufen, um wieder in die Nähe einer Straße zu kommen, wo ich sie dann “einsammeln” konnte.

Für mich war’s heute auch das erste Mal, dass ich den Aushub in seiner vollen Größe ‘live’ gesehen hab. Eigentlich ist fast gar kein Grundstück mehr da, komplett ausgebaggert und weggefahren – wieso haben wir dafür eigentlich so viel Geld ausgegeben? ;-)

Fasziniert bin ich nach wie vor von den Baggerarbeiten – wie mit dem Lineal gezogen. Hätte ich nie gedacht, dass man mit schwerem Gerät so präzise arbeiten kann. Schwiegermama war übrigens auch sehr beeindruckt und hat schon den nächsten Besichtigungstermin nach Kelleraufbau angekündigt.

Neue Bilder gibt’s heute nicht, am Karfreitag ist ja schließlich nichts passiert.

Österliche Ruhe über der Baugrube

Freitag, 21. März 2008 (Claudi)

Gestern Abend wurde so lange gearbeitet, bis der Rückstand, der aufgrund des Lehmvorkommens und des damit verbundenen Mehraufwandes entstanden war, wieder aufgeholt war. Alle Geräte und Utensilien wurden eingepackt und der Bauzaun aufgestellt. Nun ruht alles unter einer Schneedecke und wartet auf den Kellerbauer, der nächste Woche sein Werk beginnen wird.

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Kermit, der Baustromkasten

Donnerstag, 20. März 2008 (Claudi)

Heute morgen wurde unser wunderschöner froschgrüner Baustromkasten angeschlossen:

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Da unser eigener Stromanschluß bisher noch nicht entdeckt wurde, bekommen wir den Baustrom über unsere südlichen Nachbarn zur Verfügung gestellt. Diese sind sehr nett und aufgeschlossen und haben heute die ganze Baustelle mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Frauen und Männer bei der Arbeit

Dienstag, 18. März 2008 (Claudi)

Stefan fegt

(er hat als erster von uns gebaggert – leider kein Beweisfoto vorhanden)

stefan-fegt.jpg

Sylvi und Claudi baggern

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Haus mit integrierter Lehmgrube?

Dienstag, 18. März 2008 (Claudi)

…was sich einerseits in Sylvis “Atelier Ruhepunkt” mittels Aussparung in der Bodenplatte hervorragend für einen Töpferkurs nutzen lassen würde, ist auf der anderen Seite als Untergrund für zwei Häuser dann doch nicht gerade ideal – es sei denn, man liebt es, wenn einem morgens aufgrund der häuslichen Schieflage die Kaffeetasse vom Tisch in den Schoß rutscht ;-)

Leider mussten wir am Dienstag erfahren, dass quer durch die Sohle der Baugrube eine Lette-Schicht führt, in der beinahe der Lastwagen mit dem Aushub steckengeblieben wäre, wenn nicht der Bagger sanft beim “Ausparken” mit der Schaufel nachgeholfen hätte.

spuren-im-lehm.jpg

Wovon kleine Jungs träumen…

Dienstag, 18. März 2008 (Jörg)

…und große Mädchen offensichtlich auch!

Man sollte meinen, dass wenn man die 30 schon eine Weile hinter sich gelassen hat etwas gesetzter wird und sich auch von seinen Jugendträumen mehr oder weniger verabschiedet hat. Claudi durfte diese Woche den Traum aller Jungs im Sandkastenalter ausleben: Bagger fahren!

Unter fachkundiger Anleitung unseres “Aushublers” saß sie hinter den vielen Hebeln und buddelte. Sowohl Bagger, Baggerbesitzer, Grundstück und Nachbarhaus haben die Aktion schadlos überstanden. Auch die anderen beiden haben sich in die Kabine dieses monströsen Kraftpakets gewagt, nur meine Wenigkeit hatte leider keine Gelegenheit, da ich arbeiten mußte. Wenigstens waren sie so nett und haben ihre Kinderträume abgelichtet, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob zu Beweiszwecken oder einfach nur, um mich neidisch zu machen.

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Es geht los – unser “Grundstück” wird abgegraben und weggefahren

Montag, 17. März 2008 (Claudi)

…heute beginnt das Unterfangen “Wir bauen ein Haus (oder zwei!)” nun wirklich! Bis hierhin hatten wir nur unendlich viel Papierkram und beinahe genausoviele Rechnungen zu bewältigen. Es wurde allerhöchste Zeit, dass nun auch einmal etwas sicht- und greifbares passierte!

Vorher:

voher2

Nachher:

nachher

Das Baustellengespräch

Donnerstag, 06. März 2008 (Claudi)

Heute war die erste Zusammenkunft aller Beteiligten vor Ort geplant: Architekt, Aushubunternehmer, Bauherrschaft, Bauleiter WeberHaus, Bauleiter Kellerbauer, ENBW.

Von einem Treffen “auf der grünen Wiese” konnte man nicht gerade sprechen, denn es hatte geschneit. Aber pünktlich zu unserem Termin strahlte die Sonne von einem blauen Himmel auf uns herunter, was allerdings an den eisigen Temperaturen nichts änderte. Sehr positiv registrierte ich die Pünktlichkeit aller Beteiligten bis auf einen, aber der konnte nichts dafür, denn an diesem Tag wurden die öffentlichen Verkehrsmittel bestreikt und in Stuttgart gab es kein Durchkommen mehr…

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Alle starren gebannt auf die Pläne auf dem mitgebrachten Stehtischchen – wir verstehen teilweise nur “Bahnhof”. Ich versuche trotzem tapfer, alles zu notieren, was von Wichtigkeit sein könnte, wenn man es denn verstünde:

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