Archiv für den 26. April 2008

Wir (die Frauen) lernen Fliesen legen

Samstag, 26. April 2008 (Claudi)

Von 09:00 bis 14:00 Uhr haben Sylvi und ich uns mit dem Thema Fliesenlegen befasst – bin gespannt, was davon hängen geblieben ist, wenn das Gelernte zum Einsatz kommen soll. Vom richtigen “Anfang” über die Dicke des Klebers, das Zuschneiden der Platten, das Verfugen und die Siliconfuge sind wir an allem vorbeigestreift. Leider war der Workshop sehr gut besucht, so dass wir uns jeweils zu fünft eine Arbeitsstation teilen musste. Kleinere Gruppen wären sicher sinnvoller gewesen und man hätte sich nicht an manchem schon im Vorfeld totdiskutiert – aber alles in allem haben wir doch einige nützliche Informationen mitnehmen können.

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Nach dem Seminar haben wir uns alle zusammen auf der Baustelle getroffen und dort den ersten gemeinsamen Kaffee und Kuchen auf der Garagendachterrasse zu uns genommen. Zwar total auf dem Präsentierteller, ohne Tisch und etwas eingeklemmt zwischen dem Gerüst, aber trotzdem schön :-)

Das Ende einer ereignisreichen Woche

Samstag, 26. April 2008 (Jörg)

Wir können alle noch gar nicht wirklich realisieren, was diese Woche alles passiert ist, man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Vom bisher bekannten Alltag ist so gut wie nichts übrig geblieben, alles drehte sich nur um die Baustelle.

Bis jetzt sind wir (abgesehen vom Wetter am Dienstag) sehr zufrieden, wie alles gelaufen ist. Die Handwerker sind super fleißig, wir revanchieren uns mit regelmäßigem Kaffeenachschub und Snacks. Die Stimmung auf der Baustelle bei allen Beteiligten ist prima, die aufgetretenen Probleme hielten sich in Grenzen und konnten schnell behoben werden.

Heute um ca. 11:00 haben die Jungs vom Aufbauteam ihre Sachen gepackt und sich auf den Weg in Richtung Thüringen gemacht. Aus dem “Taubenschlag” wurde innerhalb kürzester Zeit eine “Oase der Stille”. Jetzt hatten wir das erste Mal in dieser Woche Gelegenheit, einmal tief durchzuatmen, und irgendwie hatte ich das Gefühl, den Häusern ging es genauso.

Nächste Woche geht’s dann mal wieder zur Arbeit (das Geld für das Häuschen will ja schließlich auch verdient sein). Ich weiß noch gar nicht, ob ich mich darauf freuen soll. Einerseits hat es schon einen gewissen Charme, einfach nur am Schreibtisch zu sitzen und die Finger über die Tastatur fliegen zu lassen, zumindest hab’ ich davon bisher noch nie Muskelkater bekommen (mir tun hier manchmal Muskeln weh, von deren Existenz ich bisher noch nicht mal etwas wußte). Andererseits hat die die Arbeit auf der Baustelle etwas Befriedigendes an sich, man sieht eine Veränderung, ein Ergebnis. Naja, und meinem Bauchansatz tut die körperliche Arbeit sicher auch ganz gut, ein “Bewegungsmensch” bin ich ja sonst nicht gerade…