Archiv für April 2008

Es wächst und gedeiht

Dienstag, 29. April 2008 (Claudi)

Nachdem wir hie und da doch auch mal zur Arbeit müssen kriegen wir natürlich nicht mehr so viel mit – abgesehen davon, dass natürlich die Veränderungen auch nicht mehr so gravierend sind wie von “kein Haus” zu “fertiges Haus”.

Die beiden Häuser wurden inzwischen durch eine Metallschiene aneinander angeschlossen, die Dachrinnen sind angebracht, die Solarpaneele für die Brauchwassererwärmung sind an Ort und Stelle.

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Mein Zimmer ist inzwischen vollständig mit Gipskartonplatten ausgestattet – mit den sichtbaren Holzbalken um die Fenster hat’s mir eigentlich besser gefallen – sieht grad’ noch so steril aus…

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Zu unserem eigenen Kabelgewirr haben sich inzwischen auch noch ein paar Wasserleitungen gesellt, was die Übersichtlichkeit nicht unbedingt fördert.

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Unsere Wärempumpe hat wohl den Transport nicht unbeschadet überstanden, sie ist ziemlich verbeult. Bisher war nur die Rede davon, die Seitenwände auszutauschen – ob das der Weisheit letzter Schluss ist? Ich habe jedenfalls so gut es ging die Schäden fotografiert, damit wir nach dem Austausch der Seitenwände auch noch einen Beweis für den ursprgl. Schaden in Händen halten:

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So sieht der Technikraum inzwischen aus – die schlimmsten Regenspuren habe ich letzte Woche nach dem Hausaufbau zugekleckst. Wenn wir da beim Streichen der restlichen Kellerwände nochmal drübergehen müsste es passen.

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Was die Wohnung betrifft: zum Glück kommt der Makler eigentlich derzeit wöchentlich mit Interessenten vorbei, so dass man doch regelmässig zum Aufräumen genötigt wird – ansonsten wird der Haushalt gerade doch wirklich nur auf’s allernötigste reduziert. Immerhin schon das erste Mal Rasen gemäht am Samstag!

Wir (die Frauen) lernen Fliesen legen

Samstag, 26. April 2008 (Claudi)

Von 09:00 bis 14:00 Uhr haben Sylvi und ich uns mit dem Thema Fliesenlegen befasst – bin gespannt, was davon hängen geblieben ist, wenn das Gelernte zum Einsatz kommen soll. Vom richtigen “Anfang” über die Dicke des Klebers, das Zuschneiden der Platten, das Verfugen und die Siliconfuge sind wir an allem vorbeigestreift. Leider war der Workshop sehr gut besucht, so dass wir uns jeweils zu fünft eine Arbeitsstation teilen musste. Kleinere Gruppen wären sicher sinnvoller gewesen und man hätte sich nicht an manchem schon im Vorfeld totdiskutiert – aber alles in allem haben wir doch einige nützliche Informationen mitnehmen können.

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Nach dem Seminar haben wir uns alle zusammen auf der Baustelle getroffen und dort den ersten gemeinsamen Kaffee und Kuchen auf der Garagendachterrasse zu uns genommen. Zwar total auf dem Präsentierteller, ohne Tisch und etwas eingeklemmt zwischen dem Gerüst, aber trotzdem schön :-)

Das Ende einer ereignisreichen Woche

Samstag, 26. April 2008 (Jörg)

Wir können alle noch gar nicht wirklich realisieren, was diese Woche alles passiert ist, man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Vom bisher bekannten Alltag ist so gut wie nichts übrig geblieben, alles drehte sich nur um die Baustelle.

Bis jetzt sind wir (abgesehen vom Wetter am Dienstag) sehr zufrieden, wie alles gelaufen ist. Die Handwerker sind super fleißig, wir revanchieren uns mit regelmäßigem Kaffeenachschub und Snacks. Die Stimmung auf der Baustelle bei allen Beteiligten ist prima, die aufgetretenen Probleme hielten sich in Grenzen und konnten schnell behoben werden.

Heute um ca. 11:00 haben die Jungs vom Aufbauteam ihre Sachen gepackt und sich auf den Weg in Richtung Thüringen gemacht. Aus dem “Taubenschlag” wurde innerhalb kürzester Zeit eine “Oase der Stille”. Jetzt hatten wir das erste Mal in dieser Woche Gelegenheit, einmal tief durchzuatmen, und irgendwie hatte ich das Gefühl, den Häusern ging es genauso.

Nächste Woche geht’s dann mal wieder zur Arbeit (das Geld für das Häuschen will ja schließlich auch verdient sein). Ich weiß noch gar nicht, ob ich mich darauf freuen soll. Einerseits hat es schon einen gewissen Charme, einfach nur am Schreibtisch zu sitzen und die Finger über die Tastatur fliegen zu lassen, zumindest hab’ ich davon bisher noch nie Muskelkater bekommen (mir tun hier manchmal Muskeln weh, von deren Existenz ich bisher noch nicht mal etwas wußte). Andererseits hat die die Arbeit auf der Baustelle etwas Befriedigendes an sich, man sieht eine Veränderung, ein Ergebnis. Naja, und meinem Bauchansatz tut die körperliche Arbeit sicher auch ganz gut, ein “Bewegungsmensch” bin ich ja sonst nicht gerade…

Netzwerkkabel sind verlegt

Freitag, 25. April 2008 (Jörg)

Heute haben wir die restlichen Netzwerk- und Antennenkabel in beiden Häusern vollends verlegt.

Eigentlich hatte uns WeberHaus vorgegeben, diese Eigenleistung auf jeden Fall am zweiten Aufbautag auszuführen, worüber ich mich bereits im Vorfeld gewundert hatte. Wichtig ist m. E. eigentlich nur, dass die Wände und Decken an den entscheidenden Stellen noch offen sind, und die Elektriker Großteil ihrer Leitungen bereits gezogen haben, damit sie nicht ständig um unsere Netzwerkkabel “herumkurven” zu müssen.

Auch der Elektriker, mit dem ich am ersten Aufbautag gesprochen hatte, hatte keine Erklärung für diese Zeitvorgabe. Er meinte, es sei besser, wenn wir frühestens am dritten oder vierten Aufbautag oder noch besser erst am Wochenende die Kabel verlegen würden.

Da wir uns nicht sicher waren, ob wir nicht möglicherweise noch mit anderen Gewerken “kollidieren” könnten, haben wir dann sicherheitshalber am zweiten Tag zumindest mal angefangen. Aber letzlich ging’s am Freitag nachmittag im leeren Haus mit Abstand am besten, vor allem weil man nicht ständig aufpassen muß, dass während des Verlegens jemand über ein Kabel stolpert.

Verlegt haben wir bei uns ca. 300m, das meiste davon Homeway-Kabel, der Rest Cat7, bei Sylvie und Stefan waren’s ca. 90m (nur Homeway). Beim Homewaykabel handelt es sich um eine Kombination von Cat5e (Netzwerk) und Koax (Antennenkabel) in Form eines Doppelkabels. Ich hatte es bisher noch nie verlegt, allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob ich es wieder nehmen würde, wenn ich erneut vor der Entscheidung stünde. Ich denke, das Homewaykabel ist an verschiedenen Stellen verbesserungsbedürftig:

1. Mechanische Stabilität
Die von Homeway vielgepriesene Flexibilität des Kabel ist beim Verlegen ein echter Nachteil. Da es sich um ein Doppelkabel handelt, ist es nur in einer Ebene flexibel und da reicht da schon eine einfache Wicklung, die auf dem Boden liegend an einem Hindernis hängen bleibt, um das Kabel ziemlich heftig zu knicken. Auch der Kabelmantel ist extrem weich und wird beim Ziehen entlang einer Metallkante regelrecht “abgefräst”. Ich hoffe, dass ich kein Kabel ernsthaft beschädigt habe.
Das Cat7-Kabel war deutlich stabiler und dadurch besser zu verlegen. Selbst das recht störrische Cat7-Doppelkabel, dass wir seinerzeit bei Olli verlegt hatten, ging wesentlich problemloser.

2. Klassifizierung des Twisted-Pair-Kabels
Das Homewaykabel entspricht einem Cat5e-Kabel, insofern ist es für Gigabit-Ethernet ausreichend, was im privaten Bereich momentan die schnellste noch bezahlbare Bandbreite sein dürfte. Andererseits lässt sich das Kabel später nur schwer austauschen, da ein Wohnhaus i.d.R. nicht über zugängliche Kabeltrassen verfügt und der Preisunterschied zwischen Cat5e- und Cat7-Kabeln inzwischen nicht mehr sehr groß ist.

Wie auch immer, das Kabel ist jetzt drin, nachvollziehbare Gründe für die Vorgabe des Verlegetermins gab es nicht und jetzt hoffe ich nur noch, dass die Kabel nacher auch alle funktionieren. Bin mal gespannt, wie ich später mit den Homewaydosen zurecht komme, aber das hat noch Zeit. Hier noch ein paar Bilder vom Strippen ziehen:

Not macht erfinderisch (z.B. in Ermangelung eines Kabelabrollers)

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Ein kleines Rätsel hätte ich auch noch anzubieten: Claudi fand diese Kabelbeschriftung ziemlich kryptisch, aber eigentlich ist es doch völlig klar, wohin das Kabel läuft, oder?

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Endlich ein Ende der Trockenperiode!

Donnerstag, 24. April 2008 (Claudi)

-Ironie Anfang-

Wir sind ja so glücklich, dass es endlich mal wieder regnet – nach einem ganzen Tag Trockenheit war das ja auch dringend nötig.

Ich nehme an, dass heute unser Dachfenster ausgeschnitten und eingebaut wird, da sollte es schon regnen – nicht dass das nachher nicht zusammenpasst, weil ein Teil trocken eingebaut wird, während alles andere vorher stundenlang eingweicht worden war.

-Ironie Ende-

Sylvi und Stefan hatten zwar gestern einen trockenen Tag zum Aufbau erwischt, dafür steht die jetzige Behausung etwas unter Wasser, weil die Spülmaschine sich in die Wohnung ergossen hat – Ursachenforschung läuft noch.

Wir werden uns jetzt auf den Weg machen, um die Kaffeeversorgung auf der Baustelle aufrecht zu erhalten.

Update 21:27

Das Wetter war letztlich noch richtig schön, obwohl (!!) tatsächlich heute unser noch fehlendes Dachfenster ausgesägt wurde.

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Alles in allem begann der Tag irgendwie chaotisch und so richtig gut vorwärts kamen wir auch nicht. Letztlich haben wir nur das EG bei uns noch bis auf eine Dose verkabelt, aus beiden Häusern die Holzsprieße rausgehämmert und zu Sylvis Eltern ausgelagert. Aus dem Restholz von der Ladungssicherung haben wir alle Nägel und Klammern rausgehauen und das Holz ordentlich aufgeschichtet. Gegen Abend waren Sylvi, Stefan und ich bei einem Seminar zum Thema Fertigparkett, während Jörg sich spontan bei einem Workshop zum Thema Lemputz vergnügte (er ist noch nicht daheim). Da bin ich wirklich gespannt, das hätte mir sicher großen Spaß gemacht, wenn ich nicht schon beim Parkett angemeldet gewesen wäre.

Mein erstes Sonnenbad auf der Garagendach-Terrasse habe ich heute genommen – ich denke, die Möblierung könnte man noch optimieren, da die Bequemlichkeit noch sehr zu wünschen übrig lässt ;-)

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Wir haben die Sektbuddel vergessen! Jetzt brauchen wir wohl einen neuen Grund, um sie aufzumachen – vielleicht beim Einzug!?

Tag 2 – Sylvis und Stefans Haus wird “angedockt”

Mittwoch, 23. April 2008 (Claudi)

Heute morgen um 07:00 Uhr war es trocken – und blieb es auch den ganzen Tag! Nach dem anfänglichen starken Nebel wurde es zwischendrin richtig sonnig mit blauem Himmel. So hat das alles natürlich deutlich mehr Spaß gemacht, als wenn einem die Brühe durch alle Ritzen in die Klamotten läuft.

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Die Häuser sind ja uninteressant – schaut mal auf den Himmel ;-)

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Eine gewisse Ähnlichkeit zu den Bildern vom 1. April ist nicht abzustreiten, oder?

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Hier sind wir immer mal wieder “auf dem Holzweg” unterwegs:
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…in dieser Pampe ertrinkt man sonst beinahe und bekommt auch ständig Lehm-Plateau-Schuhe, die sich dann erst mit der Zeit im (!!) Haus ablaufen.
Unser heutiges Tagwerk bestand aus der Führung interessierter Besucher durch die Gemäuer, Abfüttern unserer Handwerker und der Verlegung der Netzwerkkabel im DG bei uns. Restverkabelung folgt.

Morgen werden wir im ganzen Haus Strom auf den überall schon komplett installierten Steckdosen haben und können die ersten Fassungen an die Decke hängen – wir sind ganz von den Socken ob der Geschwindigkeit! Ausserdem muss dann endlich die beinahe ein Jahr gehütete Weber-Sektbuddel dran glauben. Jetzt können wir sie auch endlich mit Genuß trinken – auch wenn wir immer noch nicht glauben können, dass das alles uns gehört!

erster Hausaufbautag

Dienstag, 22. April 2008 (Jörg)

Der bisher ereignisreichste Tag unseres Bauprojekts, daher auch nur die Highlights:

05:30 Anreise auf der Baustelle, es regnet (mal wieder – aber irgendwie will man sich nicht daran gewöhnen)! Der Kranfahrer hat gerade damit begonnen, sein Arbeitsgerät in Position zu bringen. Wir kommen gerade noch rechtzeitig, damit er den Kran nicht auf dem Gehweg abstützt, der dafür wohl nicht tragfähig genug ist.

Die ersten beiden LKWs fahren vor, in minutenschnelle wird eine kleine “Flutlichtanlage” installiert. Alle wuseln durcheinander wie in einem Ameisenhaufen, jeder ist mit irgendwas beschäftigt, was wohl irgendwie mit dem Hausaufbau zu tun hat. Viel geredet wird zu dieser frühen Morgenstunde nicht, aber irgendwie scheint es eine geheime Kommunikation zu geben, hier ein Handzeichen, da ein kurzer Ruf. Ich habe noch nicht mal erfasst, wem die Meldung galt, da widmet sich der “Zeichengeber” schon wieder einer anderen Tätigkeit, die “Message” ist offensichtlich angekommen – komme mir vor wie ein Alien, der eben eine völlig fremde Lebensform entdeckt hat.

06:13 Vorhang auf, die Plane des ersten LKW wird vom Kran abgehoben, die Show beginnt. Jede Menge “Material”wird abgeladen und an verschiedenen Stellen auf der Kellerdecke platziert oder im “Treppenhausloch” versenkt.

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06:41 Die erste Wand (mit Hautür) steht!

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07:57 Alle Wände im EG stehen, die Kellertreppe wird eben mal in Nachbars Hof “geparkt”. Einfach klasse, wenn man so verständnisvolle Nachbarn hat – ich hoffe, wir können uns irgendwann dafür revanchieren. Claudi fährt los, um sich um das “Catering” für unsere Handwerker zu kümmern.

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08:47 Kaffee und Co. stehen bereit, die EG-Decke wird fertiggestellt und dann haben sich die Handwerker ihre Pause wirklich verdient. Das Wetter ist wechselhaft, soll heißen es wechselt zwischen viel und wenig Regen. Wir nutzen die Pause, um uns drinnen mal ein wenig umzusehen.

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Genauso rasant, wie beim EG geht’s mit dem DG weiter, obwohl wir abgesehen vom Kaffeenachschub organisieren eigentlich nichts zu tun haben, bekomme ich irgendwie gar nicht alles mit, der Treppeneinbau hätte mich z.B. interessiert, irgendwann waren beide drin, Pech gehabt. Apropos Kaffeenachschub, da hatten wir dann doch kurzfristig Stress: Claudi hatte die zweite Fuhre gekocht und dann war beim Transport die Thermoskanne umgekippt und der Kaffee lief im ganzen Kofferaum rum. Während Claudi sich dann um Kaltgetränke und Snacks gekümmert hat, bin ich wieder heimgefahren, um zum einen neuen Kaffee zu holen, und zum anderen den Kaffee aus dem Kofferraum wieder rauszukriegen. Das meiste hatten die Matten aufgesaugt, die ich dann abgebraust hab’, aber ich vermute, dass da noch eine “Notration” in der Reserveradmulde zurückgeblieben ist, jedenfalls riecht es nach frischem Kaffee (morgen wahrscheinlich nach altem), sobald man den Kofferraum öffnet.

Kleiner Lichtblick: Der Regen ist etwas schwächer geworden.

13:52 Das letzte Dachteil schwebt (bei schwachem Nieselregen) ein. Jetzt ist das Haus regendicht und die Handwerker machen erstmal Mittagspause. Wenige Minuten später schüttet es wieder wie aus Eimern. Wir nutzen die Pause wieder für einen Rundgang.

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16:26 Interessantes Highlight für die Zuschauer der Kamin wird gesetzt. Es regnet immer noch in Strömen, obwohl für den Nachmittag eigentlich besseres Wetter angekündigt war.

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19:20 Wir verlassen die Baustelle – nass, aber glücklich! Morgen sind Stefan und Sylvi dran, hoffentlich mit besserem Wetter.

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Schiff ahoi

Dienstag, 22. April 2008 (Claudi)

Wir werden jetzt also mal rausrudern und unseren Schilderwald aufbauen – dann harren wir gespannt der Dinge, die da heute kommen sollen. Es geht das Gerücht um, dass man am ersten Aufbautag abends schon den Haustürschlüssel überreicht bekommt und zwar nicht nur symbolisch, sondern für die tatsächlich vorhandene eigene Eingangstür ;-)

Bis dahin!

Sollten wir lieber eine Arche bauen?

Montag, 21. April 2008 (Claudi)

…die Wettervorhersage für heute Nacht und morgen lässt nix Gutes ahnen – ich hoffe inbrünstig, dass bei uns keine 60l/qm Regen fallen, sonst haben wir morgen ein Hallenbad – ach nee, bei uns läuft’s ja zur Garage raus, zum Schwimmen müssen wir zu Sylvi und Stefan…

www.unwetterzentrale.de sagt dazu folgendes:

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Wir sind an der Kante von orange zu rot…

Heute kamen mir ansonsten nur ein paar einzelne Infos zu Ohren wie: die Telekom findet ihre Leitung in der Strasse nicht, der Gerüstbauer von WeberHaus ist heute (!?) schon vor Ort, obwohl unser Aushubler noch den ganzen Tag werkelt, die Genehmigung von der Strassensperrung ist noch nicht da…wenn’s weiter nix gibt, geht’s eigentlich noch ;-)

Meine restlichen Kabelrollen habe ich nun auch mitgebracht – auf dem Rücksitz, weil unser “superpraktisches” Auto einen zu kleinen Kofferraum hat!

Update 19:30 Uhr

Es giesst in Strömen und auf unserer Baustelle ist noch ordentlich was los – leider keinen Foto dabei gehabt. Wir besitzen inzwischen im Technikraum einen Verteilerkasten und haben überall schon Lichtschalter und Steckdosen :-) Unglaublich! Vor allem der Technikraum sieht schon (oder noch?) richtig wohnlich aus, weil dort eben schon gestrichen ist. Bin mal gespannt, wie das aussieht, wenn der Sabber oben reinläuft :-(

Die Ziegel wurden heute schon angeliefert und das Gerüst für’s Haus steht teilweise und so wie es aussieht wird da heute Abend wohl noch eine Weile dran weitergebaut.

Morgen früh müssen wir um 05:30 Uhr unsere Strassensperre aufbauen – da stehe ich üblicherweise sonst gerade mal auf!

Wir konnten am 7. Tag nicht ruh’n

Sonntag, 20. April 2008 (Claudi)

…da endlich mal gutes Wetter war! Also um halb neun Nachbars aus dem Bett geklingelt (ist sonst eher andersrum ;-)) und verkündet, dass ich gleich rausfahre, alles aufdecke und unsere frischgespachtelten Fugen mit Tiefgrund vorstreiche. Der Rest unseres Technikraumes war am Freitag von Sylvi und Stefan schon vorgestrichen worden.

Sylvi kam gerade rechtzeitig bevor ich bei ihr “eingebrochen” wäre, um mit einer neuen Runde Farbe zu versuchen, das Regendesaster zu bereinigen – ich war übrigens ganz stolz, dass ich die Sache mit dem Quirl und der Bohrmaschine selbst und ohne Anleitung auf die Reihe gekriegt habe :-)

Gemeinsam fuhrwerkten wir nun also mit wechselndem Erfolg im Keller herum, um dann anschliessend auf einem unserer vielen vielen Schächte sitzend ein 2. Frühstück in der Sonne einzunehmen – das war herrlich!

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Gegen 13:00 Uhr kam auch Jörg dazu und wir beschlossen, doch auch noch unseren eigenen Technikraum zu streichen. Als am besten geeignet erwies sich unser 4 Jahre alter Farbrest, der wider Erwarten noch ganz wunderbar in Konsistenz, Deckkraft und Streichfähigkeit war.

Irgendwann hat sich Sylvi dann verabschiedet, um sich ihrer M.A. zu widmen, während Jörg und ich uns nochmal Nachbars Keller vorknöpften und auch unseren eigenen ein 2. Mal einpinselten.

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Jetzt hoffen wir, dass die Folien von Sylvi, die wir über unsere 100 Kellerdeckenlöcher gespannt haben ihren Zweck erfüllen und unsere Technikräume ihre frisch erworbene Farbe diesmal auch behalten dürfen!

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Wir sind wiedermal total platt und von oben bis unten verkleckst!