Archiv für April 2008

Ausser Regen nix gewesen

Samstag, 19. April 2008 (Claudi)

Heute Morgen hat es noch richtig gekübelt, als ich die erste Besichtigung gegen 09:00 Uhr machte, um zu schauen, ob denn unsere “Spezialabdeckung” der Kellerdeckendurchbrüche irgendetwas gebracht hat – dem war aber nicht so und es war innen wiedermal recht nass.

Gegen 12:00 Uhr telefonierten Sylvi und ich miteinander, wir trafen uns dann nochmal draussen auf der Baustelle, schauten uns Sylvis und Stefans Keller an, der zwar nicht wirklich gut, aber auch nicht so schlimm wie erwartet aussah – natürlich war auch dort der Wassereinbruch nicht zu verhindern gewesen.

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Heute nachmittag war das Wetter zwar gegen später richtig schön, aber aufgrund der weiteren Wetterprognose (Regen – was sonst) haben wir davon abgesehen, in unserem Keller mit dem Streichen zu beginnen. Farbe, etc. haben wir aber heute mittag trotzdem noch dafür gekauft, falls sich morgen was tun lässt.

Heute Abend werden wir uns entspannen und zum Konzert unseres Chores gehen, allerdings als Zuhörer, da wir die letzten beiden Monate bei keiner Probe mehr waren und deshalb derzeit eher konzertuntauglich sind. Wen es interessiert, um welchen Chor es sich dabei handelt, der kann gerne mal hier nachsehen www.ofchors.de.

Wir hoffen, bis zum Sommer dann wieder mal etwas in ruhigeres Fahrwasser zu kommen, wenn nicht so viele Dinge im “Hauruckverfahren” und unter Termindruck erledigt sein müssen und wir wie es so schön heisst “selbst Herr des Verfahrens sind”

Telekom und Strom im Haus

Freitag, 18. April 2008 (Claudi)

…leider hängt das andere Ende der Strom- und Telekommunikationsleitung noch im Nichts, aber wenigsten konnte nun mal auf der Nordseite angefüllt werden und die Lichtschächte hängen nicht mehr ganz so in der Luft. Von innen sieht der MSA nun ganz gut aus:

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Ansonsten war der Abend nicht zu 100% von Erfolg gekrönt. Sylvi und Stefan hatten beide Technikräume mit Tiefgrund vorgestrichen. Jörg hatte damit begonnen, die Wandfugen im Technikraum zu verspachteln. Ich wurde bei der Ankunft sofort wieder zum Baumarkt gescheucht, um einen größeren Sack Mörtel zu holen.

Bei meiner Rückkehr fluchte es mehr oder weniger aus beiden Kellern zu den Deckenauslässen heraus – im einen Keller “bruddelte” man, weil die Wandfarbe nicht richtig deckte, im anderen Keller, weil die Spachtelmasse ums verrecken nicht in der Deckenfuge bleiben wollte.

Ausserdem wurde ich als “Japanerin” bezeichnet – warum kann sich der geneigte Leser ja sicher denken…

Gegen 21:00 Uhr haben wir die Zelte abgebrochen, weil wir nur noch mit der Taschenlampe ein bisschen was sehen konnten. Wir haben zwar jeweils Halogenfluter erworben, aber leider waren die heute nicht mit an Bord – das ändert sich natürlich ab morgen. Da soll dann auch noch ein 2. Versuch mit der Deckenfuge starten, wenn’s wieder nix wird, kann uns die Deckenfuge den Buckel runterrutschen…

Soleleitung gelegt und Zisterne angeschlossen

Donnerstag, 17. April 2008 (Claudi)

Du meine Güte, das war heute wieder ein hin und her…

Gegen halb zehn die erste Fahrt zur Baustelle angetreten mit Fresskörbchen und neuer von Sylvis Mama geschenkt bekommener Thermoskanne – bin ja auch mal wieder mit der Aushubler-Verköstigung dran, nachdem den größeren Teil der Versorgung doch Sylvi und Stefan übernommen hatten. Dort traf ich auf Stefan, der mit winzig kleinen Augen frisch vom Nachtdienst über seinem Zisternenanschluss brütete: Zugang über Mehrspartenanschluss oder doch über Kernbohrung…!? Wie abdichten? Lauter Entscheidungen, die man zum einen als Laie (was wir halt doch alle sind) eh nicht wirklich fachkundig treffen kann und nach dem Nachtdienst schon zehnmal nicht.

Ich musste unverrichteter Dinge wieder abtreten, da es hiess, wir könnten unsere Leitung erst morgen früh einziehen. Super… also Jörg angerufen, ob er morgen früh freinehmen kann, um das Ding mit Stefan einzuziehen…ok, alles klar: alles auf morgen terminiert.

Um 17:00 Uhr der Anruf: Leitung kann doch heut noch rein, wenn wir wollen. Also wieder bei Jörg angerufen, der kam dann mit der nächsten S-Bahn und wir sind raus auf die Baustelle und haben noch die Leitung zusammen mit Stefan verlegt. Das war mal ein widerspenstiges Gewurschtel! 100 Meter aufgewickelten “hartplastischen” Schlauch ohne Geringel zu verlegen ist gar nicht so einfach, aber irgendwann war der Plastikschlauch dann doch gebändigt und in ordentlichen Schlingen im Sandbett verlegt.

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Langsam verabschiedet sich auch die Böschung, nachdem heute der Bagger oben drauf rumgekurvt war:

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Auch Stefan hatte inzwischen gute Nachrichten: der Zisternen-Zugang über den Mehrspartenanschluss liess sich realisieren: funktioniert, sitzt, passt wackelt und hat Luft!

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Unser Bauwasseranschluss wurde heute nach seinem verfrühten Baggertod auch wiederbelebt, und zwar in unserem Technikraum! Juhu – Wasser im Haus, und zwar mal keines, dass irgendwo zur Kellerdecke reinläuft, sondern ordentlich aus einem Wasserhahn kommt! Wir machen Fortschritte!

Die ENBW kommt wohl auch morgen endlich vorbei, um Strom- und Telefonkabel zu verlegen – dann kann vollends aufgefüllt werden. Wird auch höchste Eisenbahn dafür!

Die Wettervorhersage für Dienstag und Mittwoch nächster Woche ist nicht gerade berauschend: es soll wieder regnen, aber ab Donnerstag wird es dann wohl endlich besser – dann können unsere vom Aufbau aufgeweichten Häuser ja hoffentlich wenigstens mal trocknen!

Kellerabnahme

Mittwoch, 16. April 2008 (Claudi)

Als ich heute Abend den üblichen Kontrollgang auf der Baustelle machte, kraxelte jemand von WeberHaus auf unserem Keller herum, bewaffnet mit Meterstab, Plänen und Bergen an sonstigem Material. Wenigstens regnete es gerade mal nicht…

Unser eigentlicher Bauleiter ist nach wie vor krank, ob er nächste Woche wieder fit ist, weiß man noch nicht. Die bis 18:30 Uhr erfolgte Besichtigung und Kellerabnahme seitens der “Bauleitervertretung” war wohl in Ordnung, die ersten Winkel für die Hauswände waren auf dem Boden verteilt und das Gespräch mit unseren Aushublern war wohl auch ganz positiv: morgen soll das Wasser eingeführt werden und am Freitag der Strom. Also können wir hoffentlich morgen auch unsere Soleleitung versenken.

Der Bezirksschornsteinfeger ist für den dritten Aufbautag bestellt, die erneut erforderliche halbseitige Strassensperrung ist beantragt, die Nachbarn sind informiert – wir hoffen an alles gedacht zu haben.

Langsam wird’s richtig ernst…

Zisterne ein- und und neue Gräben ausgebuddelt

Mittwoch, 16. April 2008 (Claudi)

Kaum sah es mal ein bisschen “manierlich” aus, schon wurden an einer anderen Ecke des Grundstückes wieder neue Hügel und Täler geschaffen, in diesem Fall die Anschlüsse an die Kanalisation, etc. Ausserdem noch zwei neue Schächte – ich glaube wir sind die Schachtkönige des Orts! Der Bauwasseranschluss ist seither auch “tot”, da der Bagger den Schlauch perforiert hat – na ja.

Statt des bereits bekannten “weichplastischen Schluffs” wurde übrigens mit dem Bohrer nun eher “hartplastischer Fels” ausgegraben…

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Sylvis und Stefans Zisterne wurde heute ebenfalls versenkt und eingebuddelt:

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Es ist vollbracht

Sonntag, 13. April 2008 (Claudi)

Wie man so schön sagt haben wir gestern “auf den letzten Drücker” unsere Perimeterdämmung fertiggeklebt und unsere Licht- und Luftschächte angeschraubt. Das war knapp – unser Tag begann um 07:30 Uhr auf der Baustelle und endete dort um 19:30 Uhr, davon haben wir ca. 20 Minuten Pause gemacht und die Zeit hat gerade eben so gereicht. Um uns lärmtechnisch nicht gleich komplett bei der Nachbarschaft unbeliebt zu machen, haben wir zuerst alle fehlenden Teile ausgemessen und mit dem Fuchsschwanz zugesägt und auch sonst erstmal alles vorbereitet. Den ersten Krach mit dem Rührer haben wir dann kurz nach neun produziert – dafür dann aber fast den ganzen Tag über mit dem Bohrer weitergelärmt, natürlich mit kleinen Unterbrechungen…

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Morgens hatten wir noch Sonne pur und wir konnten sogar teilweise im T-Shirt arbeiten, aber dann zog es doch eher zu, es wehte ein eisiger Wind und ab und zu tröpfelte es, glücklicherweise gab es aber nur einmal kurz einen richtigen Schauer. Wir müssen echt zufrieden sein, denn wir konnten immerhin alles erledigen!

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Zuerst haben wir sämtliche Öffnungen im Dach aufgedeckt, damit die Sonne den Keller besser abtrocknen konnte. Wie man sieht liegt auch der Mehrspartenanschluss schon.

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Nachfolgend das fertige Werk:

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Und hier unsere Küche bzw. Verpflegungsstation – sogar mit “Herd”:

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Leider wollte die Köchin partout nicht im Internet erscheinen, dabei haben wir so ein tolles Foto von ihr! Auf jeden Fall an dieser Stelle nochmal die allerbesten Grüße und einen riesengroßen Dank an Sylvis Eltern, die uns die ganze Zeit zur Seite standen und sowohl für unser leibliches Wohl sorgten als auch auf der handwerklichen Seite eine unverzichtbare Hilfe waren!

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Man stelle sich vor, was aus Zeige- und Mittelfinger geworden wäre, wenn man ohne Handschuhe gearbeitet hätte ;-)

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Stefans erstes Tagwerk: einen Standplatz für das Gerüst pickeln, da der Arbeitsraum unten zu klein war.

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Auch solches Fitzelzeug wie Hülsen und Dübel kürzen gehört dazu und zu zweit geht alles (oder zumindest vieles) besser! Leider kamen wir nur an manchen Stellen gut in die Wand, an anderen Bohrlöchern konnten wir uns auch mal locker eine Stunde beschäftigen, bis die Bohrmaschinen samt Bediener glühten und der Bohrer fast glatt geschmirgelt war. Ohne die HILTI hätten wir alt ausgesehen!

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Jedenfalls kann man sich sicher vorstellen, dass es keinerlei Vergnügen ist, wenn man auf der Leiter hängt und dort dann auf so eine Stelle trifft. Augfrund der geschilderten Vorgängen fanden wir den Tag zwischendrin auch mal zum Kotzen, wie die beiden folgenden Bilder demonstrieren:

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Nein, natürlich nicht :-) – Sylvi puhlt hier Bauschaum aus den Ecken. Da wir beide damit noch nie gearbeitet hatten, waren wir teilweise etwas überrascht ob der Volumenvergrößerung und an manchen Stellen rund um’s Haus sah es eher aus, als wäre die Dose explodiert ;-)

Ausserdem kriegt man diesen Scheiß nicht mehr von den Fingern, habe schon mit Verdünnung und Nagellackentferner dran rumgeschrubbt, aber vermutlich häute ich mich eher, als dass dieses Zeug wieder abgeht!

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Etwas erleichtert wurde die Arbeit dadurch, dass bei Sylvi und Stefan schon ein guter Meter angefüllt war, so daß man hier ohne Leiter arbeiten konnte. Auch wenn man meinen könnte, 4 Leute an einem Schacht seien zuviel: keinesfalls! So konnte gut austariert und die Bohrlöcher markiert werden. Ausserdem werden diese ganzen Teile im Lauf des Tages gefühlsmässig immer schwerer…

Zum Tagesabschluss deckten wir unsere Schächte mit Folie ab, damit beim Verfüllen keine Erde in die Schächte plumpst und gleich unsere Drainagerohre verstopft.

Eigentlich sollten wir nun noch die Technikräume verfugen und streichen, denn da kommen wir nach den ersten Installationen nicht mehr richtig hin. Allerdings ist schon wieder Regen angekündigt und wir stellen uns das als herrliche Sauerei vor, wenn der Regen über die frisch gestrichene Kellerwand läuft und der Farbbach dann vorne zur Garage rausläuft… eine Woche Gnadenfrist haben wir, vielleicht wird das Wetter endlich mal beständiger im Sonne von beständig gut, beständig schlecht ist es ja schon…

Es regnet zur Abwechslung

Freitag, 11. April 2008 (Claudi)

…nachdem wir heute nicht unbedingt etwas eingeplant hatten, ist dieser Umstand nicht weiter tragisch. Für morgen schaut’s Wetter ganz gut aus:

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Das heisst, wir müssten unsere Arbeiten endlich zum Abschluß bringen können – nein falsch: wir müssen sie unter allen Umständen zu Ende bringen, da letzte Chance…

Unser Aushubler hat vor zwei Kellerfenstern heute so weit aufgefüllt, dass dort die fehlenden Lichtschächte gut anzubringen sein müssten, die anderen drei Licht- und zwei Luftschächte sollten hoffentlich mit den von verschiedenen Parteien parallel neu angeschafften Stahl- und Betonbohrern von einem kleinen Gerüst aus morgen gut zu bewältigen sein.

Das Unterfangen “Haare wachsen lassen” habe ich heute beendet, alles wieder ratz fatz ab und farblich ein wenig an Kermit angelehnt. Es scheint mir doch in der Bauphase deutlich praktischer, wenn man den Schopf quasi nur ausklopfen muss ;-)

Interessant, wo man überall Bitumen findet…

Donnerstag, 10. April 2008 (Jörg)

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Wie hieß es doch in den Verarbeitungshinweise: “Nach Aushärtung nur noch mechanisch zu entfernen”. Nach einer Viertelstunde vorsichtigem Kratzen funktioniert der Knopf wenigstens wieder, wenn auch sehr “gedämpft”.

…wenn der Wetterfrosch die Füße badet…

Donnerstag, 10. April 2008 (Sylvi)

Diese Woche meint es das April-Wetter offensichtlich nicht gut mit uns und unserem Projekt. Heute lausche ich immer wieder, ob der Regen endlich aufgehört hat. Und tatsächlich – ein paar Mal waren in unserer Dachwohnung keine Regentropfen mehr zu hören. Dann der hoffnungsvolle Blick aus dem Fenster – noch ist alles triefend nass. Ob das Wetter vielleicht doch endlich trockener wird? Claudi und Jörg sitzen bei der Arbeit im Startloch, um kurzfristig am nachmittag noch frei zu nehmen und an der Zweitarbeitstelle auf der Baustelle anzurücken. Und ich sitze daheim am PC, arbeite an meiner M.A. – etwas abgelenkt durch das Wetter und in Erwartung eines Anrufes, dass wir heute doch noch am Keller weiterarbeiten. Übrigens geht Bitumen auch durch intensives Waschen nicht mehr aus den Haaren – aus meinen zumindest nicht…

Noch sind die Schleusen zu

Mittwoch, 09. April 2008 (Claudi)

…warte auf den Gatten, sind zum Abflug bereit, es hat in Herrenberg schon 4,8 Grad – das passt dann so ungefähr. Schnell noch die Wohnung ein bisschen aufgeräumt – soweit das halt mit einem Wärmetauscher im Wohnzimmer geht ;-), denn heute mittag stehen auch noch der Makler und die ersten Kaufinteressenten auf der Matte. Eigentlich könnte unser Vermieter doch diese “Show-Termine” übernehmen, dann bliebe uns mehr Zeit für unseren Keller…

15:30 Uhr – jetzt sind die Schleusen auf!!!

Sagte ich etwas gegen den Maklertermin? Ich nehme alles zurück, da ich momentan die Einzige bin, die im Warmen sitzt. Die anderen harren alle noch aus und schauen aus der Garage heraus “Schmuddelwetter im 16:9 Format”. Man beachte die kunstvoll arrangierte Regentonne, in die das Wasser nicht nur direkt von oben tropft, sondern zusätzlich auch über den schräggestellten Deckel einläuft. Da am Freitag der Aushubler zum Verfüllen anrücken will, sind wir aktuell etwas in Zeitnot. Der zu kalte Montag und der heutige verregnete Nachmittag haben unseren Zeitplan ziemlich durcheinander gewürfelt. Wir sollten zumindest auf der Ost- und Nordseite die Lichtschächte noch irgendwie anbringen. Mit dem Kleben sind wir heute auf der Nordseite fast fertig geworden (Süd- und Ostseite waren schon gestern bis auf eine schmale Wand fertig) – es sei denn, der heftige Regen spült uns die Platten wieder von der Wand…

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Zum Glück haben wir die Garage wenigstens als halbwegs trockenen Unterschlupf, wenn ich mir vorstelle, dass alle Utensilien (und das sind nicht wenige) draussen in der Pampe liegen würden – uh!

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20:15 Uhr – letztes Update für heute:

Ich bin nach der “Maklertour” (es waren ganz ambitionierte Käufer dabei) wieder auf die Baustelle, wo sich Stefan und Jörg völlig durgeweicht gerade mit den Lichtschächten herumplagten – gar nicht so einfach, wenn die unteren Löcher der Schächte ungefähr auf Schulterhöhe in Beton zu bohren sind und die oberen ohne Leiter gar nicht erreichbar sind. Das Ganze natürlich in strömendem Regen (heute Abend ist sogar heftigster Nebel aufgezogen). Beim 2. Loch sind wir dann auf Stahl gelandet….also irgendwie war heute der Wurm drin!
Letztlich haben wir das Unterfangen dann abgebrochen und hoffen nun auf besseres Wetter. Unser Aushubler kam heute Abend netterweise nach seinem Feierabend auch nochmal vorbei und wir sind während sturzbachartiger Güsse nochmal um die Baustelle gewandelt, um die restlichen Details zu klären.

Gerade macht die Waschmaschine ihren ersten Baustellentest: ich hoffe, sie verkraftet Reste von Bitumendickbeschichtung mit Lehm und Styrodurbröseln! Wir sind zwar eigentlich noch nicht fertig, aber nachdem nun eh schon alles klitschnass war drängt es die Hausfrau zum Waschen ;-)

Ansonsten gönnen wir uns jetzt eine gedanklich mindestens 100 Grad heisse Dusche und lassen den Pizzaservice antreten – Schnauze voll für heute!