Besichtigung von aussen

Donnerstag, 15. Mai 2008 (Claudi)

Da mir gestern Abend um halb sieben auf dem Heimweg radebrechend beigebracht wurde, das heute “Torr zumach” angesagt ist, es aber heute Abend auf dem Heimweg von der Arbeit wie aus Eimern geschüttet hat und ich nicht mit weisser Hose Dielenbretter wegtragen wollte, sind Jörg und ich vorhin doch nochmal auf die Baustelle rausgefahren.

Das Tor war (absichtlich) nicht ganz zu und der Spalt mit Dielen versperrt gewesen. Irgendwie hat das Tor aber offensichtlich nicht mehr so recht gewusst, wann es denn nun unten angekommen ist, denn jedesmal kurz vor Schluss ging es auf “Schleichfahrt” um unten anzustossen und sofort wieder aufzugehen. Nach mehreren Versuchen hatten wir es dann endlich zu.

Oben spähten wir von draussen zur Haustüre hinein und entdeckten Fussspuren im Estrich, die da eigentlich eher nicht hingehören – keine Ahnung, wer da schon drinrumgestakst ist! Man konnte nicht so recht beurteilen, ob die Abdrücke nur oberflächlich oder tiefer sind, wir wollten ja schliesslich nicht selbst drin rumtappen und weitere Spuren hinterlassen. Ich hatte mich heute früh schon gewundert, denn gestern Abend waren im DG noch die Fenster gekippt, die Handwerker putzten schon ihr Arbeitsmaterial und versuchten das Tor zu schliessen – sprich: sie hatten eigentlich offensichtlich ihre Arbeit beendet. Heute morgen waren die Fenster aber zu – wie schafft man es ohne Bodenkontakt die Fenster zu schliessen!?

Da uns die Neugier doch schon ziemlich umtrieb, sind wir auch noch auf das Gerüst gekrabbelt, um ins Dachgeschoss spähen zu können – wobei man da natürlich nicht wirklich viel sieht, wenn man durch mittlerweile ziemlich dreckige Scheiben ins schummrige Innere blickt.

Mehr gibt es nicht zu berichten – ich denke, am Sonntag können wir das erste Mal wieder ins Haus reinspazieren und das Ganze genauer unter die Lupe nehmen, gestern hat man nämlich auch was von “virr Tag” erwähnt…

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