Archiv für Juni 2008

Erste Versuche mit Streichlehmputz

Freitag, 27. Juni 2008 (Claudi)

Heute habe ich mich im Bad EG das erste Mal mit dem Streichputz befasst. Irgendwie kommt man sich da richtig schlecht vor, wenn man eine blütenweiß homogen gestrichene Wand plötzlich mit einem letztlich doch irgendwie fleckig wirkenden (ist ja auch gewollt) Überzug “verunstaltet”. Am Anfang hat mich mein Werk gar nicht überzeugt, aber mittlerweile nach der Trocknung finde ich es doch ganz ok. Die letzte Wand (Verlängerung der Küchenwand in den Essbereich) ist mir hingegen wirklich gut gelungen, davon bin ich sogar begeistert. Das EG ist nun komplett grundiert, bis auf eine Wand im Treppenhaus. Morgen geht’s weiter, da wollen wir vielleicht auch mal die 2-farbige Variante des Lehmputzes testen.

Bei Nachbars ist morgen großer Fliesenlegetag – wir sind schon sehr gespannt und haben heute an den abendlichen Vorbereitungen teilgenommen. Davor haben wir noch zusammen bei uns gegrillt, einfach toll auf der Terrasse (auch auf die Gefahr hin, mich mit dieser Information zu wiederholen)

Wir werden morgen Abend als letztes auch die Estrichgrundierung für die Fliesen in Küche und Diele streichen, so kann das Zeug üppig bis Montag austrocknen (wir wollen uns endlich mal einen freien Sonntag gönnen). Am Montag geht’s dann los mit Fliesen legen. “Leider” sind da lt. heutiger Ankündigung auch die Fliesenleger von WeberHaus da und machen den Bad-Boden fertig. Wir genieren uns jetzt schon ein bisschen, wenn wir da laienhaft herumwerkeln, während nebenan die Profis arbeiten. Aber die brauchen für die wenigen qm sicher nicht lange, so dass wir hoffentlich die meiste Zeit unbeobachtet bleiben.

Das Fertigmontageteam kommt nun definitiv Mittwoch/Donnerstag und am Freitag ist dann schon der erste Küchenaufbautag. Meine Güte, ging das alles schnell – und drei Wochen Urlaub sind auch schon rum – oh jeh!

Unser Holz für die Holzdecke im Schlafzimmer haben wir heute auch noch schnell bestellt, soll ebenfalls am Freitag geliefert werden, samt Böden und Türen. Unsere Garage wird dann wohl völlig zugestellt sein…

Proxon Einweisung

Donnerstag, 26. Juni 2008 (Claudi)

Nachdem heute alles fertigmontiert wurde, haben wir eine Einweisung in die verschiedenen Thermostate und Steuerungen bekommen – war sehr interessant, aber ein bisschen viel auf einmal. Wir gehen davon aus, dass wir am ersten kühlen Tag zu viert vor unserer Steuerung sitzen und gemeinsam beratschlagen, wo wir welches Programm auswählen, welchen Timer umstellen und welchen Schieber wir öffnen oder schliessen müssen ;-) Die Sommerbox wurde von den beiden Hausherren heute schon getauscht – ein sehr kompetentes Team :-)
Im Flur OG sieht unser Lüftungsauslass ziemlich bescheiden aus, da der Ausschnitt im Gipskarton viel zu groß ist – bin gespannt, wie die WeberHäusler das beheben. Bemängelt haben wir es heute bei unserem Bauleiter, der unerwartet auftauchte, um eine Estrichmessung zu machen. Erfreulicherweise 1,6 im Keller – wir sind begeistert!!

Heute waren wir nochmal am Fliesenausladen beteiligt, diesmal bei Sylvi und Stefan – nochmal “ächz”!

Bei uns wurde heute die Putzgrundierung im Bad EG fertig, sieht toll aus :-) Angeblich soll nächste Woche die Endmontage stattfinden, also auch das Bauklo überflüssig werden. Wir haben dann zwar noch keine Türen, aber wenn man die Haustür aufmacht, ist das EG Bad quasi zu ;-) Ausserdem haben wir noch die Küche fertiggrundiert, so dass wir morgen mal mit dem Lehmstreichputz herumexperimentieren können – Jörg hat heute unsere Bestellung in Tübingen abgeholt, ich freue mich schon auf die Farben!

Ab Montag müssen wir mit den Vorbereitungen für das Fliesen beginnen, da zuerst eine Grundierung auf den Estrich muss, dann die Fliesen verlegt, verfugt, gereinigt und anschliessend noch mit Fleckschutz behandelt werden. Ab Freitag nächster Woche wird die Küche aufgebaut, bis dahin müssen die Fliesen liegen!

Wir sind vor dem Lärm geflüchtet und schauen EM-Halbfinale

Mittwoch, 25. Juni 2008 (Claudi)

Ich habe heute zwei Bautrockner ausgeliehen, in der Hoffnung, unserem Estrich endlich die überflüssige Restfeuchte zu entlocken. Die beiden Teile machen einen Höllenlärm und vertreiben einen in eingeschaltetem Zustand schnurstracks von der Baustelle.

Ansonsten haben wir heute endlich mal keine Tätigkeit ausgeführt, bei der man einen Stiel umklammern muss (egal ob Traufel oder Malerwalze), sondern waren mal wieder im Baumarkt, haben unsere Mülleimer beim Wertstoffhof abgeholt, die Fliesen für Küche und Bad abgeholt (knapp 700 kg – ächz) samt dazugehörigem Kleber, Fugenmasse, etc. Wir haben ja schon bei der schwülen Hitze vom Nichtstun geschwitzt, aber das Fliesen ausladen war auch nicht ohne. Siegfried hat uns wieder fleissig geholfen und den Keller fertiggestrichen und “Hundesitter” gespielt, solange wir beide unterwegs waren.

Sylvi und Stefan haben den Streichmarathon an der Decke mit entsprechenden Helferlein auch rechtzeitig zu Ende gebracht, so dass auch sie heute Abend gegen 20:15 Uhr verschwanden. Unser Heizungstechniker kam statt um 14:00 Uhr erst um 17:00 Uhr und hat dementsprechend auch nicht mehr so viel geschafft – unsere Decken hätten jedenfalls nicht gestern fertig sein müssen, es wurde kein einziges Element eingebaut. Dafür läuft die Proxon nun im Notbetrieb und lüftet fleissig, das Steuerelement im Wohnzimmer wurde heute immerhin installiert.

Morgen bekommen wir eine Einweisung, da bin ich ja schon sehr drauf gespannt! Jörg ist auch ganz begeistert, endlich mal was im Haus mit Display und zum rumprogrammieren ;-)

Die Telekom schafft es nun wohl auch, uns einen Anschluss zur Verfügung zu stellen, nachdem der erste Versuch im Internet zwar mit einer Auftragsnummer endete, aber dann wie wieder etwas passierte. Im zweiten Anlauf versuchte ich es über die Hotline, bei der man erst mal 10 Minuten mit einer Bandstimme vorlieb nehmen muss, dann hatte ich endlich jemanden an der Strippe, alle Angaben durchgegeben und buchstabiert (!!!), dann sagt mir das Gegenüber, dass es die Adresse nicht gäbe! Dabei hatte uns die Telekom angeschrieben, dass alles bereit stünde…also eine neue Hotline (Bauherrenhotline), diesmal etwas schneller zu etwas Lebendigem durchgekommen, dort stellte man fest, dass die Adresse noch nicht eingetragen war und man dies nun nachhole. Heute kam dann der Rückruf, dass nun alles in die Wege geleitet ist – warten wir’s ab!

Ausserdem hatten wir heute noch einen Überraschungsgast: “Gensi” hat vorbeigeschaut :-) Sein Besuch wurde immerhin mit der Ernte der allerersten Kugelzucchini aus Deckenpfronn belohnt, die nun hoffentlich heute Abend beim Grillen mundet!

Wir haben es geschafft :-)

Dienstag, 24. Juni 2008 (Claudi)

…endlich alles verspachtelt und geschliffen – ein paar kleine Löcher und Schnitte im Karton müssen wir noch raprieren, aber dafür genügt ein Yoghurtbecher voll Spachtelmasse. Die Schleiferei hat bis auf das Bad im EG auch ein Ende, aber dort mussten wir die Abdichtung der Dusche, die die Weberianer so übergroßzügig angebracht haben heute zuspachteln, können also erst morgen abschleifen. Ist aber auch nichts großes mehr.

Ansonsten haben Jörg und Schwiegerpapa Siegfried heute schon die Decke in Küche, Wohn-/Esszimmer und Büro mit Putzgrundierung gestrichen (wg. besagtem Mittwochstermin) und Acrylix (Jörg), Fugenfix (Christof) und Ästehtix (Oli) haben das komplette Haus mit Acrylfugen versehen. Das heisst, wir können ab morgen nicht nur die Decke sondern überall streichen.

Da wir den Boden mit Malervlies abgedeckt haben wirkt das Ganze schon fast wohnlich und es hallt auch nicht mehr so grässlich, ausserdem ist der Boden jetzt schön weich. Langsam nimmt das Ganze Gestalt an!

Meine Hauptbeschäftigung bestand ausser Spachteln und Schleifen darin, den ganzen Staub von Decken und Wänden zu fegen und natürlich auch vom Boden. Unglaublich, was da zusammenkommt und vor allem, wie lange man dazu braucht!!! Aber es hat sich gelohnt.

Morgen müssen wir mal nach einer Entfeuchtungsmöglichkeit schauen, denn das schwülfeuchte Wetter lässt den Estrich nicht schnell genug trocknen und wir wollen ja im Urlaub noch die Böden verlegen.

Selbst der Fotoapparat kapituliert!

Sonntag, 22. Juni 2008 (Claudi)

Bis auf ein paar noch anstehende Ausbesserungen von vergessenen und unordentlichen Stellen sind wir endlich fertig mit Spachteln und beim Schleifen fehlen uns nur noch zwei Wände und eine kleine Flurdecke.

Haben wir uns über das Spachteln beschwert? Das ist ja noch direkt spassig im Vergleich zum Schleifen von Hand! Vor allem Decken und Dachschrägen sind was grausiges, da der feine Staub sich überall wiederfindet: in den Ohren, in der Nase und im Mund – von der Staublunge gar nicht angefangen…ich würde am liebsten mal mein Inneres nach Aussen stülpen und kräftig abspülen. Natürlich ist der Staub auch aussen, wir sehen alle immer aus wie die grauen Herren aus Momo – und wenn man sich im Gespräch mal die Haare rauft steigen kleine Staubatompilze über dem Haupt auf und vernebeln den unbedarften Gesprächspartner. Der Fotoapparat befindet sich nun auch im Streik, er kommt mit der staubigen Luft gar nicht klar, es kratzt und klackt beim Linse ausfahren und er kriegt die Bilder nicht mehr scharf gestellt. Muss ich wohl mal zum reinigen wegbringen.

Wenn wir all das, was ich heute so mühsam zusammengekehrt habe wieder in den Knaufsack zurückschütten, können wir einen halben Sack zurückgeben! Unglaublich, was man da alles wieder runterschmirgelt. Leider sind uns die Schleifgitter ausgegangen, da ich offensichtlich die Gabe besitze, sie alle seitlich einreissen zu lassen. Dadurch bildet sich eine Art Wulst, mit der man total schöne tiefe Kratzspuren produziert (Ironie).

Wir sind heute echt fix und alle und sitzend auf dem Sofa bzw. Sessel eingeschlafen – und das mitten am Tag! Ich hoffe, es wird jetzt etwas angenehmere Tätigkeiten geben, bei denen man schneller ein Ergebnis sieht, die etwas weniger staubintensiv sind und dafür etwas mehr Spaß machen!

Gestern Abend waren wir seit langem mal wieder Abends unterwegs, bei Alex’ Geburtstag. Es war so schön,  wieder andere Leute zu treffen, andere Gesprächstehmen zu haben, ein leckeres unverstaubtes Essen auf richtigem Geschirr serviert zu bekommen – man lernt solche eigentlich alltäglichen und selbstverständlichen Dinge wieder zu schätzen! Der Bauhund war natürlich auch dabei und hat es sicher ebenfalls genossen, von so vielen Händen liebkost zu werden und reichlich Würstchen abzustauben ;-) Zum Glück ist sie so ein “pflegeleichtes Modell”!

Und täglich grüßt das Murmeltier

Donnerstag, 19. Juni 2008 (Claudi)

…wir bauen in offensichtlich in Punxsutawney! Wir haben das Gefühl, jeder Tag verläuft exakt gleich wie der vorherige, nur, dass unser Wecker gnädigerweise erst um 08:00 Uhr scheppert und nicht schon um 06:00. Es läuft auch nicht jeden morgen “I got you babe” von Sonny und Cher, aber sonst tagein tagaus dasselbe: SPACHTELN. Ich wäre jetzt auch lieber Phil, das Murmeltier und würde warten, bis man mich aus meinem Bau zerrt, um die Winterdauer vorherzusagen…

Heute wurden unsere Wände im Gästebad gefliest, waren schon ganz schön flott die Jungs! Für den Boden ist der Estrich noch etwas zu feucht, der kommt in 2 Wochen dran. Ausserdem haben wir einen neuen Termin an der Backe: nächsten Mittwoch kommt die Fa. Zimmermann und richtet die Lüftungsheizung vollends ein – dafür müssen aber die Decken komplett fertig sein! Schwitz, haben heute gerödelt wie die Wilden und sind mit dem EG und dem Kellertreppenhaus spachteltechnisch fertig (ohne Schleifen). Morgen nur noch das obere Bad und mein Zimmer – juhu!! Dann nix wie schleifen und fegen, damit wir den Putz an die Decke kriegen. Vielleicht gar nicht schlecht, diesen Mittwochstermin am Hals zu haben, das beschleunigt uns wieder ordentlich!

Den Abend haben wir gemütlich schon um 20:00 Uhr auf der Garagendachterrasse ausklingen lassen und dort zusammen gevespert – war wirklich richtig schön! Die ersten Zucchinipflanzen wohnen Dank Sylvis Mama auch schon dort und es wirkt schon etwas wohnlicher dadurch. Kurz vor Mittag hatten wir noch Besuch von Manu, die uns frischen Kaffee und Berliner vorbeibrachte und uns damit eine nette Pause erlaubte.

Als ich gerade die Bilder (eigentlich nur eins von der Klingel) vom Foto auf den PC zog habe ich entdeckt, dass ich gestern offensichtlich ein Video produziert habe. Wir haben uns kaputtgelacht, denn ich hatte den Foto in der Hosentasche, wo er wohl versehentlich anging – von daher gab es kein Bild, aber 09:57 Minuten Tonaufnahmen vom Spachteln: Kratzen im Eimer, Geplapper, ob man weiter grob oder fein spachteln soll, oder lieber die Nasen abkratzen, Putzen von Spachtel und Traufel, Besuch von Nachbars, etc. Sehr amüsant ;-)

Der Fliesenleger

Mittwoch, 18. Juni 2008 (Claudi)

war heute morgen schon früh auf der Baustelle und hat die Fliesen und den Kleber aus dem Garten hereingeholt (lag alles dort seit Hausaufbau gut verpackt auf 2 Paletten) und die Dusche und den Boden für das Fliesenlegen morgen vorbereitet.

Bis wir auf der Baustelle ankamen, war er aber schon wieder weg – hoffentlich sehen wir ihn morgen und er hat nicht schon alles verlegt ;-)

Ausserdem wurde unsere verbeulte Pumpe entleert und ausgetauscht – um 10:00 Uhr kamen 2 Herren, eine Stunde später nochma zwei – diese vier warteten dann bis gegen halb zwei auf die Pumpe, die um 10:00 hätte da sein sollen…ausser warten passierte in der Zeit nicht viel. Jetzt haben wir zwar eine neue unverbeulte Pumpe – die ist aber nicht angeschlossen – das machen dann wohl wieder andere Menschlein. Bin gespannt, wann die kommen!

Auch der Garagentorinstallateur war vor Ort und hat unser knarzendes Tor nochmal ein bisschen justiert und geölt – jetzt ist es wieder besser und leiser unterwegs.

Wir haben heute genossen, dass Sylvis Papa unsere Lichtschächte gebohrt und verschraubt hat (die oberen Schrauben hatten noch gefehlt, weil das Perimeter ja nicht bis zur Kellerdecke geklebt werden durfte). Ansonsten haben wir nun das kleine Bad im EG (das, das morgen gefliest wird) und das Schlafzimmer fertig gespachtelt und geschliffen. Küche und Wohnzimmer sind bis auf die halbe Decke ebenfalls feingespachtelt. Es fehlen noch der Flur, mein Zimmer und das obere Bad (machen wir komplett selbst, aber erst später). Am Wochenende sollte auch das Spachtelende endlich erreicht sein!

Jörgs Papa hat sich weiter mit den Fenstern befasst und sich ansonsten wirklich “den Wolf geschliffen” – wir sind echt froh, dass er uns gerade so oft hilft! Insbesondere, seit wir wissen, dass unsere Wohnung zum 1. August verkauft wird. Wir müssen also bis dahin raus sein und das macht die ganze Sache natürlich nun noch eiliger…

Sylvis Geburtstag

Dienstag, 17. Juni 2008 (Claudi)

…ging leider in den Bauaktivitäten etwas unter, also direkt gefeiert haben wir nicht, aber leckeren Kuchen gab es doch! Ansonsten (ich mag’s schon gar nicht mehr sagen oder schreiben) spachteln wir noch immer, aber immerhin fast nur noch fein, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die wir nach und nach noch entdecken.

Den Vormittag haben wir hauptsächlich damit verbracht, die Gipskartonplatten für unseren Kamin zurechtzusäbeln – anfangs versuchten wir es ja noch mit rechnen, zuerst Jörg, dann ich. Aber leider hat das Ergebnis nie das richtige Maß ergeben – also haben wir das irgendwann aufgegeben und das ganze “Pi mal Auge” ermittelt. Immerhin bekamen wir am Ende ein stimmiges Ergebnis heraus ;-)

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Unterdessen wurde bei Nachbars die Aussenbeleuchtung mit Bewegungsmelder installiert:

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Diese Lampe hat uns (und evtl. zuschauenden Nachbarn) einen lustigen Feierabend gebracht, denn als es gegen 22:00 Uhr dunkel war, versuchte sich Stefan an der Feinjustage der Lampe. Wir spazierten also im Finstern zigmal auf unserem Dielenweg auf das Nachbarhaus zu – mal schnell, mal langsam, mal wild mit den Armen fuchtelnd… die Lampe hatte so ihre eigenen Vorstellungen davon, wann sie denn nun an und aus ging – die diversen Korrekturen führten anfangs dazu, dass ich mich von unserer Seite bis direkt unter die Haustüre nähern konnte, ohne dass das Licht anging. Stefan hingegen konnte aus der Türe treten und die Lampe blieb aus, sobald er dann aber stehenblieb, ging die Lampe an! Also eher ein “Unbeweglichkeits-Sensor” ;-)

Letztlich musste ich mal den Spachteleimer putzen gehen und Jörg übernahm den “Laufsteg” – irgendwann war dann wohl doch noch eine ganz taugliche Einstellung gefunden…

Heute wurden wir von Jörgs Papa unterstützt, der sich mit dem Ausspachteln der Fenster befasste, während bei Sylvi und Stefan Sylvis Eltern und gegen Abend auch nochmal Jens helfend in die Sache eingriffen.

Spachteln…

Samstag, 14. Juni 2008 (Jörg)

…(schon wieder) sonst war heute nix los.

Die Post kann kommen…

Freitag, 13. Juni 2008 (Jörg)

…soll heißen, wir haben jetzt einen Briefkasten. Nachdem ganz zu Anfang schon mal ein Brief der ENBW an unsere zukünftige Adresse ging und der Briefträger das Schreiben nicht einfach an eine grüne Wiese zustellen wollte – oder war sie weiss, es war auf jeden Fall im Winter und vom Haus noch überhaupt nichts zu sehen – egal, jedenfalls habe ich gestern einen neuen Telefonanschluß bei der Telekom beantragt um rechtzeitig vor dem Umzug noch einen Resale-DSL-Anschluß bestellen zu können. Dadurch haben wir zwar eine Zeit lang zwei Anschlüsse zu bezahlen, aber das ist es mir wert (war letztes Jahr wg. Providerwechsel fünf Wochen offline bzw. auf 56KBits, es war schrecklich). Die Telefonnummer ändert sich sowieso, da wir das Ortsnetz wechseln. Nun warten wir auf die Auftragsbestätigung mit dem Anschlußtermin, die natürlich an unsere neue Adresse geht. Bin mal gespannt, wie schnell das geht.

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Dann war heute Abend ncoh der Schlosser zu Besuch wg. den frz. Balkonen und da gibt’s jetzt noch ein kleines Problem:

Die Fenster sitzen bei WeberHaus (keine Ahnung, wie das bei anderen Fertighäusern ist) nicht mittig zwischen den senkrechten Balken, sondern wegen des Rolladengurtwicklers seitlich versetzt, und somit können die frz. Balkone nicht ohne weiteres mittig zum Fenster angebracht werden. Aber er meinte, er lässt sich was einfallen, und wir sind ganz zuversichtlich, dass es uns gefallen wird, denn auf den Bildern, die wir von seinen bisherigen Projekten gesehen haben, erkennt man seinen ausgeprägten Sinn für Ästhetik.

Dann hat uns Jens (unser Spachtelguru) noch einen Floh ins Hirn gesetzt:

Hinter unserem Kamin sind noch ca. 15cm Luft bis zur Wohnzimmerwand, und ursprünglich war geplant, den Kamin bis zur Wand hin zu verkleiden. Dann haben wir uns aber doch entschlossen, die Lücke offen zu lassen, um dort z.B. noch eine kleine Brennholzablage zu integrieren. Heute kam Jens mit dem Vorschlag, hinter den Kamin eine indirekte Beleuchtung (z.B. Neonröhre) zu installieren. Wir waren sofort Feuer und Flamme, nur hatten wir bei der Elektroplanung natürlich keinen Strom hinter dem Kamin (geschweige denn einen Lichtschalter dafür) eingeplant. Aber glücklicherweise haben wir uns im Wohnzimmer zwei schaltbare Steckdosen legen lassen. Diese Idee wiederum kam übrigens daher, dass wir seit Jahren einen Deckenfluter als einzige Wohnzimmerbeleuchtung nutzen und der Letzte, der ins Bett geht entweder ein paar Meter “Blindflug” riskiert, oder aber zweimal hin und herläuft, um erst ein anderes Licht einzuschalten, dann zum Deckenfluter zurückzukehren, um diesen auszuschalten u.s.w.

Jedenfalls können wir jetzt eine der beiden Steckdosen verwenden, um diese Idee zu realisieren. Jens hatte dann auch gleich noch die Lösung parat, wie wir den Strom an die richtige Stelle bekommen: Da der geplante Holzboden sowieso nicht ganz bis an die Wand gelegt werden darf, können wir die Fuge unter der Sockelleiste zum Kabel verlegen nutzen.