Archiv für September 2008

Und schon wieder offline

Montag, 29. September 2008 (Claudi)

Unsere Freude am DSL hat doch immerhin einen ganzen Tag angehalten – ab Samstag war dann das DSL einschliesslich Telefon bereits schon wieder dahin.

Der schon häufig geübte Anruf bei einer Hotline – man erkannt es daran, dass aus einem Zimmer schon recht angenervt immer nur einzelne Wörter wie “ja”, “DSL”, “Technik”, “Nein”, “Störung” “Stööööörung!!!” erklingen – brachte uns nicht weiter, also warten auf Montag…wir warten also (wieder mal).

Back again

Samstag, 27. September 2008 (Claudi)

So! Nun kann ich wiedermal eine ausführliche Berichterstattung abliefern, da wir ja seit heute wie bereits vermeldet endlich wieder online sind.

Bis es soweit war, mussten wir uns ganz schön lange mit den Telekomikern herumärgern – sie haben es bis heute übrigens noch nicht geschafft, unseren alten Anschluss zu kündigen, obwohl wir auf telefonische Rückfrage stets darüber informiert worden waren, dass die Kündigung “im System” hinterlegt sei (fragt sich nur in welchem).
Bei Nachbars haben sie sich auch einen netten Lapsus erlaubt: es wurde der Anschluss der alten Wohnung wg. des Umzuges aufgelöst und der neue Anschluss bereitgestellt, allerdings wieder im alten Wohnort, dafür aber mit neuem teureren Tarif. Da kann man nur sagen “Bravissimo!”.

Unsere Solarsteuerung ist übrigens noch immer nicht getauscht, der Termin am Dienstag wurde von Buderus nicht gehalten, der nächste ist am 7.10. – hoffentlich wird es da endlich was! Das ständige Gerenne an halb-sonnigen WE-Tagen macht mich ganz irre: sollen wir einschalten oder nicht? Scheint die Sonne, reicht es üppig, kommen Wolken vor pumpen wir unser heisses Wasser zum Abkühlen auf das Dach, was ja nicht im Sinne des Erfinders ist.

Heute hatten wir frei und den Tag nach einem gemeinsamen Frühstück mit Kaddi und Stefan genutzt, um die Terrassenabflüsse einzubetonieren – somit müsste nun das Regenwasser endlich den direkten Weg über den Abfluss in die Kanalisation nehmen. Das war Stefans und Jörgs Baustelle. Kaddi und ich haben uns derweil dem Sockelputz gewidmet – sehr spassiges Geschäft, da wir nun an die Lüftungschächte kamen und die runden Auslässe nicht zuschmieren durften und zum anderen das Gitternetz passend auf die Rundungen zuschneiden mussten. Erfreulicherweise hatten unsere Teller die ideale Größe, so dass wir mit deren Hilfe eine passende runde Folie zurechtschnipseln konnten. Kaddi hat sich als hervorragender Bastler betätigt und wir haben nun die komplette Nord und Westwand fertigverputzt. Im Süden hatte ich schon länger auch mal angefangen, so dass nun “überirdisch” nur noch ca. 4 Meter fehlen, allerdings müssen die Wände in den Lichtschächten auch noch verputzt werden – dazu muss man sich wohl in den Lichtschacht setzen…wird ein bisschen eng werden…

Anbei ein paar Bilder der letzten Zeit, konnte ich ja lange nichts mehr “liefern”:

sockelputz.jpg

Kaddi “vergnügt” sich beim Sockelputz – wir haben uns auf Isomatten gesetzt – oder auf das was Haskia bei ihrem 5-wöchigen Sommeraufenthalt eben davon übrig gelassen hatte…

holzhaufen.jpg

Das Holz, nachdem wir es von draussen nach drinnen befördert hatten

holzhaufen2.jpg

Das Holz, nachdem Stefan es so schön aufgesetzt hatte

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Unsere Wohnzimmertüre vor dem Einbau (ein Bild danach habe ich gar nicht, stelle ich gerade fest)

turzargen.jpg

Wir bauen unsere Zargen immer in der Küche zusammen ;-)

Wir sind wieder online

Freitag, 26. September 2008 (Jörg)

Über zwei Monate nach unserem Umzug ist es endlich soweit. Wir haben DSL. Das heißt, in den nächsten Tagen gibt’s wieder etwas mehr “Futter” für unsere Blogleser.

Holzlieferung aufgesetzt

Montag, 22. September 2008 (Claudi)

Am Freitagabend kam der Traktor mit 2 Raummeter Holz. Wir haben erstmal mengenmässig vorsichtig bestellt, da wir zum einen keine Ahnung haben, wieviel Holz wir denn so in einem Winter abfackeln und zum anderen auch schauen wollten, wie denn überhaupt die Holz-Qualität von unserem bis dahin unbekannten Lieferanten so aussieht. Das Holz wurde überpünktlich in unsere Garageneinfahrt gekippt und erfüllte auch sonst unsere (laienhaften) Ansprüche.

Als erstes haben wir den Holzhaufen ins Trockene (also in die Garage) befördert, damit wir uns keine Gedanken um Regen und andere Dinge mehr zu machen brauchten. Anschliessend hat Jörg in der Garagennische eine Seitenwand eingezogen, so dass wir das Holz gut stapeln konnten. Erfreulicherweise kam Stefan genau zur richtigenZeit vorbei, so dass wir eine Kette bildeten, an deren Ende Stefan uns dann einen wunderschönen Holzstapel in 3 Reihen bis zur Decke aufgesetzt hat. Währenddessen hat Sylvi eine leckere Pizza vorbereitet, so dass wir um halb zehn dann schon nach komplett getaner Arbeit gemütlich zusammen abendessen konnten.

Bisher war es abends (leider?) nicht mehr so kalt, weshalb wir noch nicht mit unserer neuen Lieferung geheizt haben. Der eine oder andere Klotz muss wohl noch ein bisschen verkleinert werden, aber im Großen und Ganzen sind wir zufrieden.

Das restliche Wochenende haben wir (Frauen) hauptsächlich im Garten und mit dem Umtopfen von Zimmerpflanzen verbracht – die müssen jetzt auch endlich ins Haus, bevor sie vollends erfrieren (hatten morgens schon nur noch 2 Grad) das eigentlich wichtigere Thema Sockelputz lockt mich so gar nicht, obwohl ich genau weiss, dass es langsam dringend wird. Es soll ja gegen Wochenende wieder wärmer werden, vielleicht kriege ich es da auf die Reihe – vor allem nachdem Kaddi sich auch nochmal opfern würde…

Rückblende auf die letzten Tage

Freitag, 19. September 2008 (Claudi)

Seit zwei Wochen sind wir wieder richtig aktiv an den Wochenenden und Abenden: das Treppenhaus ist nun (endlich) von unten bis oben gestrichen, ebenso die fehlenden Flurwände. Die Treppe haben wir aus ihrer schützenden Hülle geschält, nachdem die Malerarbeiten beendet waren. Sieht nun auch vor den Zimmern wohnlich aus und man kann auch endlich barfuß laufen, das war auf diesem Pressspanpappe-Dingern echt unangenehm. Mein Bücherregal ist ebenfalls fertig geworden – wir haben es 2 mal gestrichen und dann in seine Nische gepresst (war wirklich Maßarbeit). An meinem letzten freien Tag habe ich dann meine 10 Bücherkisten dort einsortiert – leider ist es nun auch schon voll. Da ich aber 2-reihig stellen kann, könnte ich  durchaus noch weitere 10 Kisten Bücher ins Haus schleppen ;-) Mein Zimmer braucht nun noch ein paar Möbel, aber da schauen wir mal, was vielleicht von unseren selbstgeschreinerten Schränkchen aus dem früheren Büro reinpasst, wenn diese dort keine Verwendung mehr finden.

Der erste komplette Hausputz hat ebenfalls stattgefunden (nicht nur gefegt, sondern einmal komplett von oben bis unten nass aufgewischt und die ganzen Holzgeländerstangen sauber gemacht – puh, schwitz) – ist schon frustrierend, was da noch für ein Staub im Haus unterwegs ist. Das dauert wohl noch, bis wir den los sind.

Unser neuestes Hobby ist “zündeln”, da es inzwischen doch recht frisch geworden ist. So hocken wir nun also vor unserem Ofen und machen uns ein knackiges Feuerchen. Das wärmt wunderbar und ist auch herrlich anzuschauen. Je nachdem klappt es mit der Befeuerung mal besser und mal schlechter, was man dann auch unter Umständen schon riecht, wenn man ins Haus kommt (räucher) ;-) Insbesondere ich habe mich als echter “Kokelspezialist” geoutet – komme meistens vor Jörg heim und kann mich daher ausgiebigst mit dem Ofen befassen. Immerhin räume ich dann auch die Asche weg und putze die Scheiben, somit schliesst sich der Kreis wieder. Das mit dem “feuchtes Zeitungspapier in Asche tunken und damit den Ruß von den Scheiben wischen” funktioniert übrigens hervorragend! Kann ich nur weiterempfehlen!

Heute  Abend kommt unsere erste Holzlieferung, dafür haben wir gestern noch einen Platz in der Garage freigeräumt und uns in die Haare gekriegt, wie rum man denn das Holz nun sinnvollerweise aufsetzt, ohne dass die Autos bei einem Einsturz des Stapels komplett im Eimer sind. So richtig darüber einigen konnten wir uns eigentlich nicht… Wir haben uns erstmal die “ofenfertige” Variante gegönnt, so dass wir uns einbilden, dass wir es nur aufsetzen und später dan verbrennen müssen – also nix mehr mit kleinhacken und zusägen. Damit befassen wir uns dann erst im nächsten Jahr.

Ausserdem haben wir inzwischen einen gemeinsamen Komposter angeschafft, was sich für uns sicher lohnen wird (finde ich auch besser als so eine “Madentonne”). Bin schon auf die erste Komposterde gespannt!

Ansonsten geniessen wir es sehr, Tür an Tür mit Sylvi und Stefan zu wohnen :-)

Ein Wochenende wie im Juni

Montag, 08. September 2008 (Claudi)

Seit unserem Einzug waren wir ein bisschen faul geworden und haben nur noch “Kleckerlesgschäft” erledigt bzw. am Bücherregal gewerkelt, aber an diesem Wochenende sind wir mal wieder durchgehend zur Hochform aufgelaufen. Also leider kein erholsames entspannendes Wochenende, sondern ein sehr arbeitsreiches – aber auch eines, bei dem man Ergebnisse sieht. Das brauch’ ich ab und zu, sonst frustriert einen die Werkelei doch auch irgendwann.

Wir haben 4 Türen eingebaut, wovon eine die Glastüre im Wohnzimmer war -   ordentlich viel Kleinkram zum zusammenzubasteln und die Tür selber war auch tonnenschwer. Sieht aber nun, nachdem Sie eingebaut ist wirklich richtig toll aus.
Eine Zarge wurde leider falsch geliefert, der Anschlag ist auf der falschen Seite – so gibt es halt erstmal keine Küchentür.

Während Jörg sich mit Hilfe von Jens eher mit den Türen befasste habe ich den Flur im Kellergeschoss und das Treppenhaus Keller-EG zweimal gestrichen und die Estrichferkelei in der Waschküche übertüncht. So langsam sieht es auch im Keller ganz wohnlich aus. Jetzt fehlt aus Streichsicht “nur” noch das Treppenhaus EG-Dach . Das wird nochmal richtig aufwendig, weil wir da das Dielenkonstrukt wieder einbauen müssen…