Archiv für September 2009

Nachtrag – Bilder vom oberen Bad

Sonntag, 27. September 2009 (Jörg)

Nachdem ich während der Einweihung gestern abend keine Bilder mehr machen konnte (bzw. durfte), habe ich das heute nachgeholt. Tretet ein…

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Die Badewannenverkleidung besteht größtenteils aus Brettern des Dielenbodens. Der Boden ist aufgrund der Rutschgefahr nur geölt, alle anderen Holzteile im Bad wurden mit einem wasserbasierten matten Lack behandelt.

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Der Spiegel hing früher an unserer Garderobe, das Waschbeckenunterschränkchen ist ebenfalls selbstgebaut (lediglich die Lamellentürchen habe ich fertig gekauft).

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Und hier noch die letzte offene Baustelle, die Duschabtrennung fehlt noch, auch hier wird es etwas Selbstgebautes geben, mehr will ich noch nicht verraten, nur soviel: Aufgrund des kalkhaltigen Wassers wird es nichts mit Glas sein.

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Oberes Bad eingeweiht!

Samstag, 26. September 2009 (Jörg)

Soeben verbringt die Dame des Hauses nach einem Silikonfugenmarathon ihren wohlverdienten Feierabend bei Kerzenschein, Musik und einem Gläschen Sekt mit der Einweihung der Badewanne. Aus Diskretionsgründen verzichte ich jetzt auf Bilder ;-)

Es war heute doch noch mal ein ordentliches Stück Arbeit:

Das selbstgezimmerte Waschbeckenunterschränkchen wurde abgeschliffen und bekam noch seinen zweiten Anstrich und wurde am nachmittag montiert. Die Armaturen für Dusche und Badewanne sind jetzt auch fertig. Den heftigsten Part hatte aber eindeutig Claudi, die heute noch meterweise (teilweise unter heftigstem Fluchen) die letzten Silikonfugen gezogen hat.

Eine nette Anekdote noch am Rande:

Heute haben wir das allererste in unserem Besitz befindliche Teil des Hauses eingeweiht – den Badewanneneinlauf: Wie es dazu kam: Wir hatten Ende 2007/Anfang 2008 (also lange vor dem ersten Baggerbiss) einen Termin mit unserem Sanitärinstallateur, um die bauseitigen Vorarbeiten zu besprechen, um diese dann an WeberHaus weiterzugeben. Damals hatten wir uns in den Kopf gesetzt, dass wir keinen der heute üblichen in die Wanne integrierten Einlauf, sondern eher so etwas wie einen klassischen “Wasserhahn” haben wollten, diese gibt es aber in Verbindung mit den Unterputzmischbatterien so gut wie gar nicht mehr, aber unser Herr Heine hatte seit ewigen Zeiten noch einen auf Lager und den hat er uns dann geschenkt -  unser erstes Teil vom neuen Haus.

Bad- und Urlaubsendspurt

Mittwoch, 23. September 2009 (Claudi)

Heute haben wir uns abgesehen vom letztmaligen Streichen der Fußbodenleisten und der Holz-Simse einen wunderschönen faulen Tag mit ein bisschen geocachen und viel wandern auf der schwäbischen Alb und am Blautopf gegönnt <:-)

Morgen geht es auf die Zielgerade, da werden die Simse und Sockel montiert, dann fehlen nur noch die Siliconfugen (Scheißjob…) und die Bad- und Duscharmaturen, der Duschvorhang muss noch etwas reifen, dazu hat Jörg eigene Ideen.

Falls es so wirkt, als sei dies noch der gleiche Stand wie beim letzten Posting: nein! Das Waschbecken ist nach dem Einbau einer neuen Dichtung angeschlossen, das Klo hat einen richtigen Deckel bekommen, wir haben Lampen, Spiegel, Handtuchhalter, etc. montiert. Ausserdem das ganze Bad mit Lehmspachtelputz verputzt (Erinnerungen an das vergangene Jahr kamen wieder hoch!), die Übergangsleiste am Boden installiert und schliesslich auch die Türe noch eingebaut. So schnell wie hier hatten wir die Zarge noch nie im Wasser – wir scheinen es langsam begriffen zu haben ;-)

Ausserdem ist auch wieder der Bauhund zu Gast – diesmal nicht auf dem Estrich zwischen Spachtelmasse und Fliesen sondern schon recht komfortabel in den oberen Stockwerken – im Keller sieht es derzeit eher nach Schreinerei aus, selbst meine Waschküche ist (noch) mit frisch gestrichenen Brettern vollgestellt.

Keramik hängt :-)

Donnerstag, 17. September 2009 (Claudi)

Ein bisschen platt, aber sehr zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis:

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Gut, das Waschbecken hängt ohne Hahn und ohne Abfluss, das Klo hat einen Korkfußbodendeckel und die Wanne keine Armaturen, aber ansonsten sieht es doch schon langsam ganz gemütlich aus, oder? Die Vorfreude auf das erste Wannenbad seit über einem Jahr steigt und steigt :-)

Es lief heute nicht alles rund, den Rahmen an der Badewanne mussten wir schon flicken, weil sich die Bretter in Nut und Feder nach dem Streichen nicht vernünftig schieben liessen, an der Toilette fehlte das Rohr für den Anschluss der Spülung. Als ich dieses im Baumarkt holte sprang anschliessend das Auto nicht mehr an,  also musste Jörg mich dort per Starthilfe abholen. Batterie ist im Eimer, lässt sich nicht mehr laden. Die Siphonmontage am Waschbecken hat Stefan und Jörg schier an den Rand des Wahnsinns getrieben…Problem derzeit noch nicht gelöst, aber eine Versuchsreihe mit Klebstoff wurde heute Abend noch angelegt.

Morgen geht’s erstmal Zubehör kaufen, den gestern erworbenen Speigel habe ich heute zurückgebracht, da uns unser ehemaliger Flurspiegel (dreieckig) wieder in die Hände fiel und er hervorragend über das Waschbecken passen wird :-)

Atemnot

Dienstag, 15. September 2009 (Claudi)

…wir können uns heute aussuchen, ob wir am feinen Holzstaub ersticken oder an den chemischen Gerüchen der verschiedenen Lacke und Wachse verenden. Boah, dieses Holzwachs stinkt erbärmlich! Was bin ich froh, dass der Badboden so überschaubar ist. Heute wurde die Sandstorm gesattelt und der Boden von Hand abgeschliffen, ging recht gut und ist definitiv die bessere Entscheidung, als die tonnenschweren Riensenschleifmaschine (das im letzten Artikel erwähnte Höllengerät) auszuleihen, ins DG hochzuwuchten und sich dort hilflos in der Gegend “herumschlenkern” zu lassen ;-)

Der Boden ist als nun also einmal geschliffen und gewachst, morgen kommt der 2. Durchgang, dann ist er fertig. Die Verkleidung der Badewanne ist ebenfalls geschliffen und einmal gestrichen, die Rahmen für die Bretter befinden sich gerade noch bei Jörg in Arbeit. Das wird eine ausklügelte Konstruktion, aber leider auch recht zeitaufwendig – daher bin ich nun “arbeitslos”. Das Bad ist nicht betretbar, also kann ich auch keine Sílikonfugenexperimente starten. Darauf bin ich ja auch schon sehr gespannt – ich vermute, dass das Werk (sofern von mir ausgeführt) das Prädikat “künstlerisch wertvoll” erhalten wird – nicht gleichbedeutend mit “schön”…

Ansonsten ist es immer noch sehr trüb und kühl, also kein Ausflugswetter und gestern Abend haben wir sogar das erste Mal den Ofen befeuert.

Urlaub – weiter geht’s zuhause

Montag, 14. September 2009 (Claudi)

Nachdem die Wetterkarte überall Regen anzeigt sind wir erstmal noch zuhause geblieben und basteln an unserer Dauerbaustelle im Bad weiter. Die Putzgrundierung habe ich heute vollendet, so dass nun (endlich) im ganzen Haus keine einzige Gipskartonplatte und kein Gespachtel mehr sichtbar ist – juhu :-)
Die ersten kleinen Renovierungsarbeiten im Treppenhaus sind auch schon erledigt, denn als wir z.B. an Weihnachten unseren Tannenbaum ins EG hochschleppten haben wir einen langen dunklen Strich gezogen und auch sonst hatte es hie und da schon ein paar merkwürdige Flecken und Striche an den Wänden – seit heute alles wieder wie neu!

Jörg sägt gerade die Badewannenverkleidung zu, so dass wir das Holz noch entsprechend streichen können, bevor es befestigt wird. Die größten Gedanken mache ich mir um das Abschleifen des Badbodens.  Ich erinnere mich noch gut an letztes Jahr, als wir die “Höllenmaschine” ausgeliehen hatten und sie mit uns kreuz und quer durch Wohnzimmer gesaust ist, auch Papa Schaal hatte damit elegante Pirouetten um die eigene Achse vollführt und dann beschlossen, dass es sich dabei nicht um sein Lieblingsgerät handelt. Jedenfalls ist unser Bad im Vergleich zum Wohnzimmer sehr klein, so dass wir von der ersten Sekunde an das Höllengerät im Griff haben müssen, ansonsten hauen wir da oben alles kurz und klein. Momentan tragen wir uns mit dem Gedanken, das Ganze von Hand mit der Sandstorm zu schleifen – “schau’ mer mal”.

Gestern haben wir die letzen Sonnenstrahlen ausgenützt und (wenn auch bei recht kühlen Temperaturen) nochmal zusammen gegrillt. Dies war auch gleichzeitig die Einweihung unserer neu erworbenen Gartenstühle und der Biertischgarnitur. Diese haben wir höchst abenteuerlich im Renault nach Hause gebracht, schon erstaunlich was man da alles reinquetschen kann!

bt

Jedenfalls haben wir dabei festgestellt, dass unser zukünftiges Holzdeck genau die richtigen Maße haben wird, denn das was im Bild schwarz bzw. geschottert ist, soll im nächsten Jahr das Holzdeck werden – für dieses Jahr haben wir nämlich inzwischen kapituliert.