Archiv für November 2009

Neues Dachfenster – Fluchtgefahr!

Mittwoch, 25. November 2009 (Claudi)

Wir hatten hier bisher noch nichts berichtet, aber wir hatten etwa im August Bauabnahme – und sind leider quasi durchgefallen. Im DG konnten wir kein entsprechend großes Fenster vorweisen, dass als Fluchtweg hätte dienen können. Wir haben zwar im Giebel zwei Balkontüren, die aber nicht als solche gelten, weil eben kein Balkon davor ist, sondern ein Geländer… manche Sachen kann man nicht so ohne weiteres nachvollziehen…

Jedenfalls war im Baugesuch schon davon die Rede gewesen, wie ein potentielles Fluchtwegfenster aussehen muss, also haben wir uns an WeberHaus gewandt. Man wollte sich der Sache annehemn. Es geschah dann ewig nichts mehr, wir haben auch nicht nachgehakt, weil es uns auch nicht sooo wichtig war – solange jedenfalls nicht, bis eine Mahnung vom LRA kam, dass wir innert 4 Wochen den Fluchtweg vorweisen können müssen, ansonsten Strafe, bla bla, etc.

Also flugs wieder bei WH angerufen, dort war man irgendwie der Meinung, dass das doch alles schon geregelt sei und war erstaunt – aber es hat sich dann doch was bewegt. Es gab nochmals einen Vororttermin mit Bauleiter, Architekt, Bauamt und Bauherren. Das Ende vom Lied war, dass wir im DG-Bad ein anderes Fenster bekommen müssen. An den anderen DG-Fenstern war die Brüstung zu hoch, Giebelfenster rausreissen eher unpraktisch und im Bad genügte es dann letztlich, ein Dachfenster einzubauen, das oben angeschlagen ist – so dass sich das Fenster weiter öffnen lässt (bisher hat es sich nur um eine Mittelachse drehen können).

Heute war es dann soweit – um 08:00 angekündigt, um halb schon auf der Matte gestanden – uäh, und das am freien Tag…

Wie von WeberHaus gewohnt 2 nette Handwerker, die erstamal die Schuhe auszogen, die Treppe und das Bad a la Christo verhüllten und sich dann an die Arbeit machten:

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Hier sind sie schon bei Nachbars zu Gange, nachdem sie vor unserem Rolladen (von dem sie gar nix wussten) kapituliert hatten – wir haben jetzt zwar den Rolladen wieder dran, aber die Kurbel dazu ist nicht “installiert”. Es kommen also irgendwann nochmal andere Kollegen dafür vorbei (die sollen auch neue Fugen ums Fenster ziehen) …na ja, ist ja Nordseite und eh Winter, das ist also nicht so tragisch…

Schon abenteuerlich, wie die da auf den schmalen Holzlättchen rumturnten, die sie vorher von den Ziegeln befreit hatten:

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Herrliche Novembertage draussen ausgenutzt

Sonntag, 22. November 2009 (Claudi)

Das männliche Dream-Team hat heute am Carport den “Seitenaufprallschutz” für Sonne, Schnee und sonstige Niederschläge aller Art installiert:

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Leider habe ich vergessen, das fertige Werk zu knipsen und heute ist das Wetter grottenschlecht – da mag ich nicht!

Hier seht ihr (wenn ihr genau hinschaut) die von Stefan verbuddelte Blutbuche, eine Thuja und vorne links ein “keine Ahnung was”, das im Frühling rosa blüht – leider stand die Sonne ungünstig, daher alles etwas “finster”:

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Für die Blutbuche – bestimmt schon über 15 Jahre alt und daher mit einem riesigen Wurzelballen ausgestattet -  musste ein gigantisches Loch gegraben werden, wir haben’s mal überschlagen: ca 860 qcm Erde. Da konnte man bei Stefans nächtlichem Anblick im Schein der Arbeitslampe nur sagen “von der Stirne heiß rinnen muß der Schweiß”!! Am Folgetag wurde es für ihn nicht besser, denn bereits früher gepflanztes musste wieder ausgegraben und anderer Stelle im Boden versenkt werden (Sommerflieder, Schneeball, Ahorn, …)

Hier meine ersten Gehversuche in Sachen Obstbaumschnitt – sicherheitshalber habe ich Nachbars LaGä vorab konsultiert. Er erklärte mir ein paar Dinge, auf die zu achten ist und korrigierte am Schluß meiner Schnippelei bei seiner “Besichtigung” noch 2 3 Kleinigkeiten – er war allerdings recht schnell vor Ort, als  ich den “Gipfel” des Baumes ins Visier genommen hatte und verhinderte Schlimmeres ;-). Ich wusste ja, dass man den Baum von Anfang an schneiden muss, aber solange alles noch eher klein und überschaubar ist tut einem jeder Zentimeter “Astverlust” weh. Hier habe ich schon ordentlich zugelangt: einen Hauptast ganz entfernt und von den senkrechten Ästen sicher auch gut die Hälfte eingekürzt…ein “vorher” Bild gibt’s leider nicht…

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Abschliessend 2 Fotos vom noch unbebauten Nachbargrundstück, das letzte Woche von allen Obstbäumen befreit wurde – Ende diesen/Anfang nächsten Jahres soll es da wohl losgehen:

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20091121-leeres GS2