Archiv für September 2010

Urlaub leider schon wieder “rum” – aber alles geschafft :-)

Sonntag, 26. September 2010 (Claudi)

Wir haben in einer Hau-Ruck Aktion am Dienstag und Mittwoch nach anfänglicher Unlust in Sachen “Fliesen legen” doch noch schnell mal “kurz” die Waschküche gefliest und am Donnerstagabend verfugt.

Dann alles stehen und liegen lassen und ab zum (leider total verregneten) Wellnesswochenende. Sonntags wieder zurückgekommen, noch ganz entspannt (grins) die Sockelleisten angebracht, Werkstatt aus- und Waschküche wieder eingeräumt. Jetzt ist alles wieder am Platz und sieht echt prima aus :-)

Fliesen Waschkueche

Marsmännchen im Keller explodiert?

Donnerstag, 16. September 2010 (Claudi)

…so sah es jedenfalls gestern aus, nachdem wir mit einer offensichtlich nicht mehr funktionsfähigen Dose Türmontageschaum unseren Türrahmen einbauen wollten. Leider kam statt des erwarteten homogenen hellgrünen Montageschaums erstmal dunkelgrüne Flüssigkeit aus der Dose – gefolgt von an saure Sahne erinnernde fester Masse. Da das ganze etwas unmotiviert von statten ging haben sich Teile der erwähnten Substanzen auch rund um die Türe auf Boden und Wand verteilt. Da Marsmännchen ja bekanntlich grün sind, erinnerten die Spuren stark an eine Marsmännchenexplosion.

Da ich die Dose “startklar” gemacht hatte, hat sich auch Jörg noch an der Dose versucht und in der Waschküche nochmal fleissig geschüttelt. Das Ergebnis war, dass sich die Dose komplett verselbständigt hat und wir daher überall dungelgrüne “Boppel” an der Wand, grüne Häufen im Waschbecken und weitere Kleckse um uns herum zu verzeichnen hatten.  Auch die 2. Dose war nicht viel besser – letztlich hat es aber doch zum Einbau der Zarge gereicht, auch wenn der Schaum anfänglich nicht den Eindruck erweckte, als ob er jemals trocknen wollte. Nachdem er aber statt der auf der Dose veranschlagten 2 Stunden 14 Stunden Zeit zum aushärten bekam hat sich doch noch alles zum Guten gewendet und die Werkstatttüre ist jetzt drin. Die restlichen Schäden habe ich zwischenzeitlich mit allem möglichen (Chemie, Gewalt, etc.) beseitigt, das schmutzerprobte Waschbecken hat ja schon die Estrichferkel überlebt  ;-)

Die Wand ist ausgebessert, der Werkstattboden wird seine grünen Sprenkel behalten und der neu verlegte Kellerboden ist so dankbar, dass dort die verwischten Kleckse gar nicht auffallen.

Hier noch ein paar Bodenverlegeimpressionen:

Keller1

Wie man sieht, eignen sich sowohl Milch als auch Champagner hervorragend zum Beschweren der Trittschall-Dampfsperrenfolie ;-)

Keller2

Jörg ist nicht etwa eingeschlafen, sondern macht gerade sein Treppenpfosten-Diplom. Das war die größte Herausforderung, denn unter der Treppe und durch die Schräge konnte man das Laminat nicht richtig einklicken.

keller4

Wie man sieht, haben wir auch diese Hürde umschifft.

Keller3

Der untere Flur sieht jetzt viel größer und richtig “wohnlich” aus (leider noch kein Foto vom fertigen Werk). Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel ausser dem Boden auch der Einbau einer Türzarge ausmacht!

Noch 2 Türen (davor 2 Böden – seufz) – dann sind wir gespannt, ob es im Winter im KG nicht mehr so “affenkalt” ist.

Das Herbst”urlaubs”programm steht

Montag, 13. September 2010 (Claudi)

Nachdem sich das Kellergeschoss bisher noch ziemlich im Rohbau befindet haben wir beschlossen, daran noch in diesem Herbsturlaub etwas zu ändern.

Der ursprüngliche Plan lautete:  in einem Rutsch durchfliesen von Kellerflur und Waschküche. Jörg hatte schon verschiedene Fliesengrößen geplant und wir kamen bei der praktischsten Größe 30 mal 30 raus.

Nach einem ausgiebigen aushäusigen Frühstück ging’s zum Kemmler, wo wir beide schon fast an der Eingangstüre an einem Laminat in “alter Wein-Holzkisten”-Optik kleben blieben. Zum einen hat uns das Design einfach begeistert, zum anderen ziehen wir Holz (oder nun eben ein “Holzimitat”) immer den Steinfliesen vor, weil es einfach einfacher und besser zu verarbeiten ist.

Das Laminat blieb vorerst noch auf der Seite, hat sich aber nach und nach immer weiter in unser Bewusstsein hieneingefressen – als wir alle Fliesen besichtigt hatten, war das Laminat bereits fester Bestandteil unserer Einkaufsliste geworden – es soll zukünftig unseren Kellerflur zieren. Nun mussten also noch Fliesen für die Waschküche her – hier haben wir uns auf ein Schachbrett eingeschossen – leider waren aber die weißen Fliesen gar nicht da und der Berater hat uns dann eh ganz davon abgebracht, weil die Rutscheigenschaften der von uns ausgesuchten Fliesen einfach ungeeignet waren. Das Ende vom Lied waren dann 30 mal 60 Platten in hellem ungleichmäßigen Grau – gut 3 mal so teuer wie ursprünglich veranschlagt, aber sehr schön.

Zu unserem Laminat haben wir uns dann noch eine Dampfsperren-Trittschall-Kombifolie gegönnt, die auch nochmal schweineteuer war, aber wir hatten beide überhaupt keine Lust, unter der Kellertreppe herumzukriechen und zu versuchen, 2 verschiedene Folien übereinander ohne Wülste und Falten und vor allem ohne Zornanfall zu verlegen ;-)

Meine Schuhberge sind jetzt also weggeräumt, das Malerflies (unser provisorischer “Läufer”) ist verschwunden und wir haben einen riesigen nackten Kellerflur, auf dem sich gerade die Folie “entwellt”. Morgen geht es also wieder los mit der Heimwerkerei!!!