Das Herbst”urlaubs”programm steht

13. September 2010 (Claudi)

Nachdem sich das Kellergeschoss bisher noch ziemlich im Rohbau befindet haben wir beschlossen, daran noch in diesem Herbsturlaub etwas zu ändern.

Der ursprüngliche Plan lautete:  in einem Rutsch durchfliesen von Kellerflur und Waschküche. Jörg hatte schon verschiedene Fliesengrößen geplant und wir kamen bei der praktischsten Größe 30 mal 30 raus.

Nach einem ausgiebigen aushäusigen Frühstück ging’s zum Kemmler, wo wir beide schon fast an der Eingangstüre an einem Laminat in “alter Wein-Holzkisten”-Optik kleben blieben. Zum einen hat uns das Design einfach begeistert, zum anderen ziehen wir Holz (oder nun eben ein “Holzimitat”) immer den Steinfliesen vor, weil es einfach einfacher und besser zu verarbeiten ist.

Das Laminat blieb vorerst noch auf der Seite, hat sich aber nach und nach immer weiter in unser Bewusstsein hieneingefressen – als wir alle Fliesen besichtigt hatten, war das Laminat bereits fester Bestandteil unserer Einkaufsliste geworden – es soll zukünftig unseren Kellerflur zieren. Nun mussten also noch Fliesen für die Waschküche her – hier haben wir uns auf ein Schachbrett eingeschossen – leider waren aber die weißen Fliesen gar nicht da und der Berater hat uns dann eh ganz davon abgebracht, weil die Rutscheigenschaften der von uns ausgesuchten Fliesen einfach ungeeignet waren. Das Ende vom Lied waren dann 30 mal 60 Platten in hellem ungleichmäßigen Grau – gut 3 mal so teuer wie ursprünglich veranschlagt, aber sehr schön.

Zu unserem Laminat haben wir uns dann noch eine Dampfsperren-Trittschall-Kombifolie gegönnt, die auch nochmal schweineteuer war, aber wir hatten beide überhaupt keine Lust, unter der Kellertreppe herumzukriechen und zu versuchen, 2 verschiedene Folien übereinander ohne Wülste und Falten und vor allem ohne Zornanfall zu verlegen ;-)

Meine Schuhberge sind jetzt also weggeräumt, das Malerflies (unser provisorischer “Läufer”) ist verschwunden und wir haben einen riesigen nackten Kellerflur, auf dem sich gerade die Folie “entwellt”. Morgen geht es also wieder los mit der Heimwerkerei!!!

Boden in der zukünftigen Werkstatt verlegt

25. Juni 2010 (Claudi)

Als letzte Aktion für diesen Urlaub haben wir noch den Keller ausgeräumt (ächz!!!) und die schon lange zu diesem Zweck dort gelagerten OSB-Platten verlegt.  Wir mussten mit unserem vorhandenen Material ganz schön geizen – schon die Dampfsperre war recht knapp, so dass wir einen netten Bastel- und Klebenachmittag im Keller verbrachten, um die Folie zurechtzustückeln. Auch die Platten haben gerade so gereicht. Die vorhandene Fläche war gar nicht das Problem, aber am übrigen Verschnitt (wir haben nix vermurkst!) gab es dann leider keine Nut/Feder mehr. Dieses Problem wurde mittels Kreissäge aber von Jörg gelöst.

keller

Mir blieb wiedermal die ehrenvolle Aufgabe des Bodenstreichens… 3 Mal die ca. 20 qm mit Parkettlack eingepinselt. Vom Bodenstreichen habe ich nach diesem Urlaub die Nase definitiv erstmal voll!!!

Jetzt steht natürlich das Einrichten der Werkstatt auf dem Programm – die Suche nach einer Hobelbank hat bereits begonnen…

Keine Fortschritte auf der Baustelle…

20. Juni 2010 (Jörg)

…denn wir waren im Urlaub!

Also so richtig im Urlaub, mit wegfahren und so. Nach dreijähriger Reiseabstinenz hatten wir schon fast vergessen, was das eigentlich heißt, denn die vergangenen Urlaube haben wir immer auf der Baustelle verbracht oder ein neues Projekt angegangen. Aber nachdem wir Ende letzter Woche innerhalb der geplanten Zeit (wo gibt’s denn so was?) mit unserem Holzdeck fertig geworden sind, dachten wir, dass wir jetzt mal was anderes sehen müßten und haben am Freitag kurzerhand für 6 Tage eine Ferienwohnung an der Ostsee gebucht.

Es war schon ein seltsames Gefühl: Noch nie hatten wir unser Eigenheim “allein gelassen”. Zusätzlich kam in uns dann auch noch die Frage hoch, wozu wir eigentlich wegfahren sollten, wir könnten jetzt doch auch auf der neuen Terrasse die Seele baumeln lassen?

Letztlich hat uns der “Tapetenwechsel” aber sehr gut getan, denn zum einen war das Wetter an der Ostsee um Welten besser als zu Hause, und zum anderen denke ich, wären wir sonst nach spätestens 2 Tagen wieder am rumwerkeln gewesen.

Kleine Urlaubsimpression gefällig?

SonnenuntergangOstsee

Holzdeck wohnlich eingerichtet

12. Juni 2010 (Claudi)

Wie schon erwähnt gab es ja zu der verregneten Optik des Holzdecks verschiedene Ansichten hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise. Die Person, die schon länger der Meinung war, dass eine Bandschleifmaschine dringend in unserem Haushalt fehle war der Ansicht, das Deck müsse abgeschliffen werden – ich bin nicht die gesuchte Person ;-)

Jedenfalls sind wir jetzt um ein entsprechendes Arbeitsgerät reicher und das Deck wurde damit nochmal abgeschliffen und sah dann wieder jungfräulich aus:

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Das dekorative Hinterteil gehört zu meiner Wenigkeit – gefühlt habe ich inzwischen 100 qm Holzbretter angepinselt…

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Das noch feuchte Holzdeck in der Dämmerung – es hat zwar wieder geregnet, aber erst gegen Morgen, so dass diesmal vorher alles unbeschadet abtrocknen konnte.

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Unsere Schirmneuerwerbung:

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Unser fertiges Deck auf der Südseite – heute in vollen Zügen bis nach Mitternacht genossen – herrlich :-)

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Zum Vergleich nochmal ein “vorher”-Bild:

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Holzdeck – Süden

09. Juni 2010 (Claudi)

Während ich Montagnachmittag auf Felix aufpasste (hier ganz begeistert von meinem uralten Holzzug) …

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… hat Siegfried mal wieder ausgeholfen und durfte u.a. die Gummiunterlagen in Streifen sägen:

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Mehr Text gibt es heute nicht, bin totmüde – wenigsten hat es aber noch zu einer kleinen “Einweihung” des Holzdecks heute Abend gereicht – die Gewitter haben sich alle um uns herum ausgetobt. Also jetzt einfach nur Bilder schauen – auf dem folgenden sieht man unser farblich genau zur Gummierung abgestimmtes Unkrautvlies ;-)

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Wir sind gestern in der Sonne fast eingegangen und haben uns wenigstens einen winzigen Schattenplatz eingerichtet:

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Heute wurde daher vor der Endmontage als erstes das Sonnensegel gehisst – gegen Spätnachmittag sah es dann so bei uns aus:

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Die hellen Streifen bleiben nicht (auch wenn ich es ganz witzig fände). Gestern Abend hat es angefangen zu regnen, nachdem ich das Holzdeck (soweit es eben verlegt war) gerade fertig gestrichen hatte. So sieht es jetzt halt auch aus – teilweise sind die Wassertropfen “verewigt”.  Heute also auf weitere Streichaktionen verzichtet angesichts der finsteren Wolken um uns herum. Jetzt bleibt noch auszudiskutieren, ob wir alles wieder abschleifen oder nochmal drüberstreichen – 2 Menschen – 2 Meinungen…

Jedenfalls freue ich mich schon darauf, meinen ganzen Blumenkrimskrams dekorativ auf der neuen Terrasse zu verteilen :-)

Bilder zum (fast) fertigen West-Holzdeck

23. Mai 2010 (Claudi)

Ansicht Oktober 2008:
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Ansicht Mai 2010:
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Bis auf die Aussparung unter dem Wasserhahn (da kommt noch ein Ablaufgitter hin) alles fertig – sogar die anfangs der Woche im Regen in der Garage bepflanzten Blumenkästen sind schon arrangiert :-)

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Holzdeck – Verlegetag 2

22. Mai 2010 (Claudi)

Trotzdem wir uns heute Morgen ein bisschen überfahren fühlten haben wir uns gegen 10:00 Uhr schon in der Garage befunden, um den heutigen Holzbedarf zuzusägen und zu streichen. Wir haben es dann tatsächlich geschafft, um 22:00 Uhr alles so weit wegzuräumen, dass wir beide Autos wieder in die Garage quetschen konnten.

Das komplette Westdeck ist gelegt und fertig gestrichen. Konnte leider erst um 21:00 Uhr damit anfangen und habe fast eine Stunde gebraucht – gegen Ende war es mehr ein Erahnen der Farbe als ein wirkliches Sehen. Morgen früh wird es sich zeigen, was ich da zusammengepinselt habe.

Ach ja: vermutlich denken ein paar abendliche Spaziergänger, dass wir nicht mehr alle Tassen im Schrank haben – ich hatte keine Lust das ganze Deck vor dem Streichen zu fegen und habe daher kurzerhand den Staubsauger rausgeschleppt und die Terrasse abgesaugt – habe damit merkwürdige Blicke auf mich gezogen und möchte lieber nicht wissen, was die Leute gedacht haben…

Bilder werden nachgereicht, haben heute keine gemacht.  Morgen noch ein bisschen Blumenkübel drapieren und ein paar Gartenmöbel dazu und dann wird die Terrasse genüsslich im Liegestuhl eingeweiht :-)

Das Deck auf der Südseite muss vermutlich bis zum nächsten Urlaub warten, da es doch ein immenser Aufwand ist – da bringen 3 Stunden nach der Arbeit nicht sehr viel…

Holzdeck – Verlegetag 1

21. Mai 2010 (Claudi)

Nach diversen Vorarbeiten sortieren wir nun in der Garage das Holz vor – die nahezu perfekten Dielen legen wir zur Seite, da wir sie später beinahe ungekürzt auf der Südseite verwenden können. Die Dielen mit Rissen und großen Astlöchern kürzen wir an den fehlerhaften Stellen und sägen sie auf die erforderlichen 2,50 für die westlichen Terrasse zu.

…schön wenn man so eine große Garage hat!!!!

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Nachdem die Dielen zugesägt sind, werden Sie auf der späteren Unterseite und den Seiten geölt, die Stirnseiten werden mit Hirnholzversiegelung behandelt. Dann legen wir das Ganze dekorativ in die Einfahrt zum Trocknen. Immerhin hat es heute Nachmittag dann endlich, endlich mal aufgehört zu nieseln!

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Die ersten Dielen sind verlegt und schon sockig und barfuß probegelaufen – fühlt sich super an!ter11

Kurz vor 21:00 Uhr dann noch der finale Anstrich auf der Oberseite  (wir wollen ja schon mal sehen, wie das Ganze nachher wirkt).  Auf dem Foto sieht’s nicht annähernd so gut aus wie in echt! Da kommen doch langsam ein paar Urlaubsgefühle hoch – auch wenn wir uns derzeit Abends eher wieder fühlen wie vor 2 Jahren in der Bauphase :-)

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Wir bereiten uns langsam auf den Sommer (?) vor

19. Mai 2010 (Claudi)

Heute nutzten Sylvi und ich die Gelegenheit, den Neubau auf der Nordseite zu inspizieren. Wer genau hinschaut, kann uns auf dem folgenden Foto erkennen – und zwar im Spiegel von Sylvis und Stefans Bad im DG. Sollte man wohl mal über Sichtschutz nachdenken – wir haben in unserem DG Bad vor 3 Wochen ein Plissee installiert, worüber ich nun recht froh bin :-)

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Nachfolgend sieht man das Werk von letzter Woche – eine Baggerschaufel voll Humus war bestellt, es wurden dann aber wohl eher 2, die wir Dank Stefans Mitarbeit in knapp 3 Stunden nach der Arbeit noch vom Hof per Schubkarre über die Böschung nach oben beförderten, bevor der nachfolgende Regen alles die Strasse hinunterspülen konnte.

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So, nun zum eigentlichen Projekt, das wir diese Woche begonnen haben – unser Holzdeck für die Terrasse.  Auf dem folgenden Bild ist diese noch annähernd im Urzustand:

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Hier sind schon die Pflanzen auf die Seite gerückt, was eigentlich gar nicht so schlecht aussieht:

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Hier wird unser Grus vom LKW angeliefert…

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Nein, natürlich nicht, sondern Stefan hat uns schnell mit Anhänger und Schubkarre unter die Arme gegriffen und mit Jörg zusammen ca. 800 kg Grus herangekarrt, die ich dann schön gleichmässig über dem groben Schotter auf der Terrasse verteilt habe. Im Gegenzug haben wir in Sachen Holzlos beim Holzspalten und wegfahren geholfen, so dass sich der “Hilfskreis” wieder geschlossen hat. Schon genial, unsere WG :-)

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Unsere ganze Betonfläche haben wir gestern zwecks Abdichtung nochmals mit einer frischen Gummischicht eingepinselt. Immer schön zwischen den Regengüssen alles mit dem Gummischieber abgezogen, mit dem Handtuch trockengewischt und gepinselt und gewalzt, was das Zeug hielt. War anstrengend und ganz schön klebrig. Ausserdem hat sich offensichtlich heute Nacht eine Katze über die noch nicht ganz trockene Fläche begeben – hübsche Katzenpfotenabdrücke leicht mit kleinen Steinchen verklebt…

Hier noch ein Blick in die Garage, in dem sich mittlerweile ausser dem Holz für das Deck auch noch alles mögliche andere dafür erforderliche Material angesammelt hat – gut, dass derzeit immer ein Auto in der Werkstatt ist, so haben wir schön Platz (Ironie).

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Morgen soll es in Sachen Wetter nicht berauschend sein, so dass wir uns wohl nur in der Garage um die Vorbereitung des Holzes und der Unterkonstruktion kümmern können, aber am Freitag und Samstag wird’s dann hoffentlich Gestalt annehmen, so dass wir zumindest wieder ein kleines Stück Terrassenfläche haben, wo wir das angeblich schöne Pfingstwochenende verbringen können. Fertig werden wir in diesem Urlaub sicher nicht…

Für’s leibliche Wohl ist gesorgt

25. April 2010 (Claudi)

Über unser Vorhangprojekt habe ich gar nichts berichtet, obwohl es inzwischen sogar abgeschlossen ist – alles geliefert und aufgehängt und (zumindest in unseren Augen) wunderschön geworden! Vielleicht hole ich Bilder und Bericht gelegentlich nach – ein bisschen Vorhang sieht man auf dem “indoor” Grillbild.

Gestern stand der Tag unter dem Motto “Baumarkt” – diesmal erfreulicherweise aber eher mit den Themen Deko, Blumen und Grill.  Acht Zinkblumenkästen und 120 l Blumenerde stehen im Startloch bepflanzt zu werden, die ein oder andere Pflanze musste schon mitkommen, obwohl ja noch mit Bodenfrost zu rechnen ist – aber ich kann’s halt einfach nicht lassen…

Die Krönung war der Erwerb unseres langersehnten Edelstahlschwenkgrills! Daran laborieren wir ja schon seit letztem Jahr, aber entweder war’s uns zu teuer oder der Grill war schon weg, etc. pp – jedenfalls sind wir diese Woche auf ein Modell gestossen, dass in allen Punkten unseren Anforderungen entsprach – also flugs eingepackt und mit dem vollgestopften Auto wieder nach Hause.  Dort erwartete uns jedoch schon Besuch, so dass wir gar nicht mehr zum Aufbauen im Garten kamen – aber das geht ja auch im Wohnzimmer noch gegen Mitternacht ;-). Morgens sieht das dann so aus:

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Noch vor dem Frühstück haben wir den Grill im Garten aufgestellt, was bewirkte, dass die ebenfalls gerade erwachten Nachbarn aus dem Ostflügel spontan in Ihren Gefrierschrank spähten und meinten: wir könnten eigentlich gleich heute die Grillsaison eröffen – wir haben alles da was wir brauchen! Gesagt – getan – jeder suchte seine grillbaren Utensilien zusammen, in der Feuerschale wurde ein gigantisches Holzfeuer entfacht und es kam ein richtig “uriges Grillgefühl” auf – macht viel mehr Spaß als mit einem “normalen” Grill!

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Dieses Jahr konnten wir ganz gemütlich Tisch und Stühle auf den Rasen stellen – letztes Jahr um diese Zeit hatten wir noch gar keinen! Kaum zu glauben!

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Man sieht den Grill sogar von oben – zumindest wenn man weiss, wo man suchen muss – Jörg hat das heute gleich kontrolliert und ein Beweisfoto mitgebracht. Allerdings muss man sagen, dass die Baustelle links von uns doch deutlich auffälliger ist ;-)

Vogelperspektive